Mülheim
Im rechtsrheinischen Norden
Der Stadtbezirk Mülheim liegt im Norden Kölns auf der rechten Rheinseite. Benannt wurde Mülheim bereits in vorindustrieller Zeit nach den Mühlen am Unterlauf des Strunderbachs. Im Jahre 1914 wurde die Stadt nach Köln eingemeindet.
Zum Stadtbezirk Mülheim gehören neun Stadtteile mit einer Gesamtfläche von 5.223 Hektar und 144.374 Einwohnerinnen und Einwohner.
Bereits im hohen Mittelalter erhielt Mülheim seine Freiheits- und Stadtrechte.
Mülheim rivalisierte lange Zeit mit Köln, das die andere Rheinseite abwertend als "schäl Sick" bezeichnete und die Mülheimer Befestigungen mehrmals dem Erdboden gleichmachen ließ.
In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts siedelten sich aufstrebende Industrieunternehmen in Mülheim an, weil es in Köln an geeigneten Flächen mangelte. Da Mülheim inzwischen zum Eisenbahnknotenpunkt geworden war und über einen Hafen verfügte, konnten sich dort große Werke entwickeln.
Heute arbeiten auf vielen der alten Industrie-Areale junge Firmen der innovativen und zukunftsorientierten Medien- und IT-Branche.
Akzente im Stadtbezirk
Fußgängerzone Wiener Platz, Stadtgarten mit Stadthalle, die Veranstaltungshallen "E-Werk" und "Palladium", Kulturbunker Mülheim, Klosterkirche Dünnwald, Wildpark, Siedlung Kunstfeld von 1920.
An "Fronleichnam" startet am Mülheimer Rheinufer unterhalb der alten Schifferkirche Sankt Clemens die Schiffsprozession "Gottestracht".
