Merheim

Einst Landwirtschaft jetzt Wohnviertel

Merheim ist seit dem 6. Jahrhundert besiedelt. Im Bereich der Fliehburg existieren vorzeitliche Funde aus dem 7. Jahrhundert vor Christus. Gefundene merowingische Grabkreuze lassen vermuten, dass im 7. Jahrhundert bereits eine Vorgängerkirche der heutigen katholischen Kirche Sankt Gereon existierte.


Bürgermeisterei Merheim

Diese Kirche stand in engem Bezug zum Fronhof als Eigenkirche. Der Fronhof hat vermutlich bereits vor dem Jahre 1000 bestanden.

Die Rüdigerstraße verbindet beide Höfe und ist nach den Rittern von Merheim benannt. Die parallel zur Rüdigerstraße in Ost-West-Richtung verlaufende Fußfallstraße ist nach dem sieben Stationen umfassenden Prozessionsweg mit den sieben Schmerzen Mariens benannt.

1808 entstand die Bürgermeisterei Merheim. Sie blieb bis zur Eingemeindung nach Köln 1914 bestehen. Das Bürgermeisteramt befand sich in einem Fachwerkhaus in der ebenfalls in Ost-West-Richtung verlaufenden Abshofstraße, die nach dem Bürgermeister Bernhard Abshof bezeichnet wurde.

Stadtteile im Bezirk Kalk

Stadtteile


Gute Verkehrsanbindungen

Am Kieskaulerweg entstand 1978 das evangelische Gemeindezentrum mit der Petruskirche.

Das ehemals landwirtschaftlich geprägte Dorf Merheim mit heute noch sehenswerten historischen Häusern, Gasthöfen und bemerkenswerten Park- und Grünanlagen hat sich zu einem idyllischen Wohnstadtteil mit etwa 8.000 Einwohnerinnen und Einwohnern entwickelt. Der 1904 in Merheim eröffnete Kalker Friedhof trägt mit zur grünen Lunge Merheims bei.

Merheim verfügt über sehr gute Verkehrsanbindungen wie die Bundesstraße 55, Anschlüsse an Bundesautobahnen, die Straßenbahn zum Zentrum, und über Versorgungseinrichtungen, wie die Krankenanstalten Merheim, das Heizkraftwerk sowie die Stadtentwässerungsbetriebe Köln.

Akzente im Stadtteil

Merheimer Heide; Merheimer Kliniken; Kölns kleinstes Heizkraftwerk der RheinEnergie AG; Zentrale der Stadtentwässerungsbetriebe Köln; Gutsgasthof "Ahler Koberg"; Engelshof




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