Humboldt / Gremberg

Arbeiterviertel im Osten

Der heutige Stadtteil Humboldt / Gremberg liegt südlich von Kalk, westlich von Vingst, nördlich von Poll und östlich von Deutz. Die Entwicklung der beiden Ortsteile Humboldt und Gremberg verlief unterschiedlich. Das heutige Humboldt war dem Verwaltungsbezirk Deutz zugeordnet und somit auch 1888 nach Köln mit eingemeindet worden.


Eigenheime für Kalker Arbeiter

Durch die aufstrebende Industrie im benachbarten Kalk bestand ein Bedarf an Wohnmöglichkeiten für Arbeiter. So entschloss sich die in Kalk angesiedelte Maschinenbau-Anstalt Humboldt, auf dem damals zu Deutz gehörenden freien Feld südlich von Kalk, aber in unmittelbarer Nähe, eine Arbeiterkolonie mit Eigenheimen zu errichten. Darauf erfolgte im Laufe der Zeit eine kontinuierliche Weiterentwicklung bis in die Gegenwart hinein.

Entwicklung von Gremberg

Der Ortsteil Gremberg gehörte zu der Gemeinde Vingst und wurde somit im Jahre 1910 eingemeindet. Der zu der damaligen Abtei Deutz gehörige Gremberger Hof und der ihn umgebende Wald wurde bereits im Jahr 1003 urkundlich erwähnt.

Stadtteile im Bezirk Kalk

Stadtteile


Einer Nutzung als Erholungsgebiet für die Städter folgte Ende des 19. Jahrhunderts die Entwicklung zum Wohnstandort. Die weitere Entwicklung war ähnlich der von Humboldt im der Zuge der Industriealisierung Kalks.

Akzente im Stadtteil

Die katholische Kirche Sankt Engelbert im Zentrum Humboldts (erbaut 1927); das Rechtsrheinische Technologiezentrum (RTZ) an der Rolshover Straße; die an der Westerwaldstraße gebaute “Georg-Simon-Ohm-Schule”, eine Fachhochschule für Medien- und Informationstechnik; das alte Forsthaus im Gremberger Wäldchen; die Gründerstilhäuser an der Hachenburger Straße / Taunusstraße




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