Höhenberg

Veedel der Traditionen

Der Name Höhenberg ist als alte topographische Lagebezeichnung im Südwestzipfel der ehemaligen Bürgermeisterei Merheim zu verstehen. Damit meinte man vor 100 Jahren den Bereich um das Dreieck Olpener Straße, Frankfurter Straße und Höhenberger Straße. Das Gelände wurde vor etwa 10.000 Jahren ausgeformt, als das Rheinbett noch höher lag und sich die Niederterrasse bildete.


Gute Verkehrsanbindung

Der Höhenberg stellt einen Abschnitt der von Süden nach Norden gerichteten Geländeerhebung dar, über den Gremberg, Marberg (Vingst), Höhenberg zum Emberg (Höhenhaus) hin.

Der Stadtteil liegt zwischen Kalk, Merheim, Vingst und Buchheim und ist an drei Seiten von bedeutenden Verkehrsadern zu den Nachbarstadtteilen abgegrenzt: Bundesautobahn A 3 im Osten, Stadtautobahn im Norden und der Rangierbahnhof Kalk im Osten. Nicht nur das macht den Stadtteil so verkehrsgünstig, sondern auch die gute KVB-Anbindung mit den Linien 1, 152 und 153 trägt dazu bei. In Höhenberg wurde 1976 der erste rechtsrheinische U-Bahnhof eröffnet.

Stadtteile im Bezirk Kalk

Stadtteile


Entwicklung des Stadtteils

Der Stadtteil entwickelte sich entscheidend aufgrund der Expansionen von Kalk und Mülheim im Westen des Stadtteils, ergänzt durch das Engagement einzelner bedeutender Familien im Osten. Seit der Gebietsreform 1975 leben hier etwa 12.000 Einwohner und organisieren ein reges Vereinsleben. Aus diesem Grund wurde in diesem Stadtteil die Idee des stadtteilbezogenen Veranstaltungskalenders entwickelt, die ihren Siegeszug – besonders im rechtsrheinischen Köln – unaufhaltsam antrat.

Höhenberg hat sich zu einer Karnevalshochburg mit Zeltsitzung und Straßenkarneval entwickelt. Tausende Jecke säumen am Karnevalssamstag ab 13:30 Uhr den Zugweg und schunkeln mit.

Im Sommer trifft man sich seit 1987 alljährlich zum Veedelsfest in der Weimarer Straße.

Kombi-Bad in Köln-Höhenberg (© Günther Ventur)

Um ihren Heimatbezug zu fördern, haben interessierte Höhenberger 1989 ein entsprechendes Emblem entwickelt. Zugleich verbindet man damit die Hoffnung, dass die Verwechslungen mit “Höhenhaus” geringer werden.

Akzente im Stadtteil

Das Naherholungsgebiet Merheimer Heide mit seinem Sportpark und den diversen Sportvereinen; die Tribüne im Stadion von Preußen Köln, die Platz für 3.000 Zuschauer bietet; Kombibad Schwarzburger Straße mit der 83 Meter langen Wasserrutsche; die Kirchenfenster von Professor Koller in Sankt Elisabeth, Höhenberger Straße; der parkartige, artenreiche Friedhof an der Frankfurter Straße; die Großbäckerei Kronenbrot (gegründet von den Brüdern Oebel) Ecke Oranienstraße - Schulstraße; die Villa Fuldaer Straße 10-12, die zu den Colonia Drahtwerken gehörte; der Hochbunker in der Rothenburger Straße; der große Fels aus dem Coburger Land am Koburger Platz mit der Plakette des Stadtpatrons, des Heiligen Mauritius; das doppelstöckige Tunnelbauwerk der Stadtautobahn unter dem Rangierbahnhof Kalk-Nord; die bedeutende Katharina-Henoth-Gesamtschule, wo seit 1991 Abiturprüfungen abgehalten werden; das Fort X.




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