Neustadt/Süd
Zwischen Rhein und Weiher
Der Volksgarten im südlichen Teil der Neustadt ist insbesondere im Sommer Anziehungspunkt für Jung und Alt. Der innere Grüngürtel umgibt die Neustadt anstelle des ehemaligen Festungsgeländes. In der Mittelachse liegt der Aachener Weiher zwischen vielen Hügeln eingebettet. Die Hügel bergen den Trümmerschutt der im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent zerstörten Kölner Altstadt.
Kulturveedel Kwartier Lateng
Das "Kwartier Lateng" am Rathenauplatz ist ein Veedel mit verlockenden Szenekneipen und Gaststätten mit vielfältiger ausländischer Küche. Sein Name ist, wegen seiner Nähe zur Universität, eine Anspielung auf das Pariser "Quartier Latin". Der Rathenauplatz hieß vor der Weimarer Zeit Königsplatz und diente einst der Aufstellung der Wagen für den Kölner Rosenmontagszug.
Hier befinden zahlreiche kleine freie Privattheater, beispielsweise die Filmdose, Atelier-Theater und andere. Auch das traditionsreiche Volkstheater der Familie Millowitsch und das Theater im Bauturm liegen in der Neustadt-Süd an der Aachener Straße, die schon den Römern als Fern- und Heerstraße nach Aachen diente.
"Alte Universität" und wiederaufgebaute Synagoge

Am Westrand des Aachener Weihers steht das Museum für Ostasiatische Kunst, das eine Sammlung mit Kunstwerken aus China, Japan und Korea beherbergt. Nicht weit entfernt liegt auch das Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde.Das Geisteswissenschaftliche Zentrum der Fachhochschule Köln befindet sich in der so genannten "Alten Universität", einem neubarocken, schlossartigen Vierflügelbau.Im Schnittpunkt von Ubier- und Karolingerring liegt vor dem Severinstor der Chlodwigplatz.
Der Barbarossaplatz ist heute ein bloßer Verkehrsknotenpunkt.

In der Nähe des Rathenauplatzes befindet sich auch die Synagoge der jüdischen Gemeinde, die ab 1958 nach den Zerstörungen in der Pogromnacht an gleicher Stelle wieder aufgebaut wurde.
Akzente im Stadtteil
Aachener Weiher, Museum für Ostasiatische Kunst, Synagoge, Volksgarten, Römerpark, Friedenspark, Fachhochschule, Fort V und Fort VI
