Worringen

Eburonen waren die ersten

Die Besiedelung des Worringer Raums lässt sich bis in die Zeit der Eburonen um 500 vor Christus nachweisen. Die Eburonen wurden um 20 vor Christus durch den Volksstamm der Ubier abgelöst. 50 nach Christus kamen die Römer, ihnen folgten 355 die Franken. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Hofanlagen.


Die Schlacht von Worringen

1288 eskalierte der Streit zwischen dem Kölner Erzbischof und den weltlichen Herrschern. In der Schlacht von Worringen siegte die Stadt Köln über den Erzbischof Siegfried von Westerburg. Der Erzbischof verlor seine weltliche Macht über Köln. Damit wurde der Weg bereitet für die unabhängige freie Reichsstadt.

Worringen war über Jahrhunderte von der Landwirtschaft und vom Leben am und mit dem Rhein geprägt. Die Nähe zum Rhein brachte für die Worringer Arbeit und Brot; sei es als Fischer, Taucher, Lotse oder als Arbeiter im Hafenbereich.

Stadtteile im Bezirk Chorweiler

Stadtteile


1922 wird auf Betreiben des damaligen Oberbürgermeisters von Köln und späteren ersten Bundeskanzlers, Konrad Adenauer, die Bürgermeisterei Worringen eingemeindet.

Die Eingemeindung nach Köln

Den altdörflichen Charakter belegen auf der Sankt-Tönnis-Straße der Frohnhof, heute ein Seniorenwohnheim und die drei domkapitularischen Höfe sowie die Kirche am Markt. Erkennbar sind heute noch die spätmittelalterlichen Strukturen, insbesondere die Hofanlagen und Wehrhäuser.

Der Rheindamm, der Worringen vor dem Hochwasser schützt, ist ein beliebter Spazierweg. Über den Damm lässt sich wandern oder radeln. Beliebte Ausflugs- ziele, die von der Rheinaue aus erreicht werden können, sind Rheinkassel oder Langel.

Akzente im Stadtteil

Neue Kirche Sankt Pankratius mit Pfarrhaus; Worringer Bruch; Rheinaue




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