Volkhoven / Weiler

Vororte am Stadtrand

Im Zuge der Gebietsreform von 1975 wurden die beiden nebeneinander liegenden Dörfer Volkhoven und Weiler zu einem Stadtteil vereint. Volkhoven war schon 1888 nach Köln eingemeindet worden, während Weiler 1922 ein Vorort von Köln wurde. Geprägt wird das Ortsbild auch heute noch durch eine Vielzahl großer Höfe.


Dat Wasser vun Kölle

Durch die Eingemeindungen von 1922 verdoppelte sich die Einwohnerzahl von Köln. Das führte unter anderem dazu, dass sich der Wasserverbrauch erheblich erhöhte. 1925 beschloss der Stadtrat deshalb den Bau eines Wasserwerkes in Köln-Weiler, das der Architekt Clemens Klotz von 1927 bis 1931 erbaute. Ausgewählt wurde für das Werk ein Standort in einer aus der Tertiärzeit stammenden Rheinsenke - Escher Laach - bei Weiler, die die günstigsten Wasser- und Zuführungsverhältnisse bot.

Stadtteile im Bezirk Chorweiler

Stadtteile


Damit konnte der von der Eifel zum Rheinbett fließende Grundwasserstrom angezapft werden. 1973 bis 1976 wurde das Wasserwerk umgebaut. Es wurde erweitert um eine Aktivkohlefilteranlage und einen Trinkwasserbehälter.

Akzente im Stadtteil

Kirchen Alt Sankt Cosmas und Damian, Neu Sankt Cosmas und Damian; Heinrich-Mann-Gymnasium; Gertrud-Bollenrath-Schule; Freiwillige Feuerwehr; städtische Feuerwache; Verfassungsschutz; Wasserwerk Weiler; Friedhof (Chorweiler) in Weiler; Höfe: Kriegerhof, Bürgershof, Neuhalfenshof, Karthäuserhof, Georgshof, Hirschhof und Dresenhof; Simultanhalle Volkhoven; Bürgerverein Köln-Volkhoven




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