Pesch

Auf Weiden entstanden

Eine Karte aus dem Jahre 1624 weist Pesch als "Besch" aus. Der Ort war von großen Weideflächen umgeben. Pesch lässt sich etymologisch von pascuum, dem lateinischen Wort für Weide, ableiten. 1657 wurden neben dem Krischhof - Kriegshof - drei weitere Gehöfte und vier Hausstellen bekundet. Am 22. Februar 1903 übernahm Gerhard Schumacher den Kriegshof. Der ist auch heute noch in der vierten Generation im Besitz der Familie.


1975 nach Köln eingemeindet

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts präsentierte sich Pesch als ein Weiler entlang der heutigen Escher- und Johannesstraße. Eine weitere Bebauung lag an der Longericher Straße. Maßgebend für das Ortsbild waren die an den Ortseingängen liegenden Hofgüter - Kriegshof, Paulshof, Johanneshof, Gut auf der Wonne (Hof Bollig) und Heribertshof.

Schon lange vor der Eingemeindung nach Köln im Jahre 1975 entwickelte sich in dem bis dahin zu Sinnersdorf gehörenden Ort eine rege Bautätigkeit.

Stadtteile im Bezirk Chorweiler

Stadtteile


Der Süden und der Norden von Pesch sind von mehreren Seen, ehemaligen Kiesgruben, umgeben. Im Norden liegt ein großes Gewerbegebiet mit Großmärkten und Tennisplätzen. Es gibt einen direkten Anschluss an die Autobahn zwischen Köln und Düsseldorf sowie das Kreuz Köln-Nord. An der Schulstraße wurde ein großes Schulzentrum mit Gymnasium, einer Gemeinschaftsgrund- und einer Gemeinschaftshauptschule gebaut.

Akzente im Stadtteil

Katholische Pfarrkirche Sankt Elisabeth; Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch; Gewerbegebiet Pesch zwischen Escher Straße, Pescher Holz und der Autobahn mit drei Großmärkten sowie mehreren Tennisplätzen; Autobahnzufahrt zur Autobahn zwischen Köln und Düsseldorf; Schulzentrum Schulstraße




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