Merkenich

An der römischen Heerstraße

Bedeutung erlangte die Ortslage schon zur Römerzeit durch die von Köln nach Neuss führende Heerstraße. Die römische Straße wurde von Wachtürmen flankiert. Es wird angenommen, dass der romanische Kirchturm der Pfarrkirche Sankt Brictius mit seinen Fundamenten auf einem solchen Turm steht. Die Alte Römerstraße führt heute noch entlang der so genannten Rheinorte.


Beurkundet im Mittelalter

Aus dem Mittelalter gibt es vielfältige Dokumente der Stiftskirchen und Stiftungen in Verbindung mit dem Grundbesitz. 1607 wird in der Karte von Abraham Hogenberg Merkenich als kleines Dorf vermerkt.

Im Zuge der Säkularisation 1803 gehen die großen Höfe im kirchlichen Besitz in selbständig bewirtschaftete Anwesen über. Im Dorf lebten die dazu gehörenden Dienstleister, Handwerker und Kleinbauern.

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Fährverbindung zum linksrheinischen Ufer

Positiv für Merkenich wirkte sich der entstehende Standort der Farbenfabriken Bayer auf der rechten Rheinseite und eine entsprechende Fährverbindung aus, bis sich schließlich auch Industrie im linksrheinischen Kölner Norden ansiedelte.

Mit der Eingemeindung der Bürgermeisterei Worringen 1922, wozu Merkenich seit 1815 gehörte, wurde Merkenich ein Kölner Vorort. Er hat bis heute seinen ländlichen Charakter bewahren können.

Akzente im Stadtteil

Pfarrkirche Sankt Brictius mit seinem romanischen Turm, der zu den 24 Kölner Romanischen Kirchen gehört; die evangelische Andreaskirche; der Kaplans- und der Ivenshof; der 250 Meter hohe Kamin des Heizkraftwerkes; Autobahnbrücke zwischen Köln und Leverkusen; Sankt Amandus-Kirche in Rheinkassel, die schönste "Dorfkirche" des Stadtbezirks Chorweiler




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