Esch / Auweiler
Eine Hof-Geschichte
In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Everger für das Benediktinerkloster Groß Sankt Martin in Köln von 989 wird Ascha-Esch zum ersten Mal genannt. Sie gehört zur ältesten Überlieferung dieses großen und reichen Klosters. Die Geschichte von Esch ist bis weit in das 19. Jahrhundert hinein eine Geschichte seiner Höfe.
Der Orts-Charakter
Die Lage der Höfe ist bis in die heutige Zeit hinein weitgehend unverändert. Sie werden zum Teil sogar noch bewirtschaftet. Der Orts-Charakter, der sich durch die Höfe in Verbindung mit der alten Martinskirche erhalten hat, lässt Rückschlüsse auf die Geschichte und das Leben in Esch in der Vergangenheit zu.
Rund 900 Jahre dominierte die Landwirtschaft in Esch, die Menschen lebten als selbständige Landwirte, als Pächter, als Landarbeiter oder Knechte. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts begann sich mit dem Aufbruch zur Industrialisierung und dem gewaltigen Anwachsen der Stadt Köln die Bevölkerungsstruktur auch in Esch zu ändern.
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Das Leben in Esch / Auweiler
Ein beliebtes Ausflugsziel im Sommer ist das Strandbad am Escher See, der zu dem Freizeitgebiet "Stöckheimer Höfe" gehört. Das Strandbad, das in die ehmaligen Baggerseen von Esch-Auweiler, Pesch und Pulheim eingebettet ist, befindet sich noch im Ausbau.

1975 wurden Esch und Auweiler, die bis dahin zur Gemeinde Sinndersdorf gehörten, nach Köln eingemeindet. Seitdem sind viele großstadtmüde Bürgerinnen und Bürger in diesen Stadtteil gezogen, der sich immer noch viel dörfliche Idylle bewahrt hat.
Akzente im Stadtteil
Escher See; Sankt Martinus, Kirchgasse; Vereine: Dorfgemeinschaft Greesberger Esch; Gospelchor "Gospelonians"; Katholische Frauen Deutschland; Musikzug Escher Pänz; SV Auweiler-Esch; Tranzgruppe Escher Mädchen; Thekenmannschaft FC Kess
