Schlummernde Potenziale genutzt?
Auf dem Weg zur interkulturellen Öffnung von Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden
Mehr als ein Drittel aller Kölnerinnen und Kölner haben einen sogenannten Migrationshintergrund - Tendenz steigend. Erkennen wir die Chancen und Potenziale dieses demografischen Wandels? Welchen Stellenwert hat die interkulturelle Kompetenz in Behörden, Wirtschaftsunternehmen, Organisationen und Vereinen und wie reagiert man angemessen auf die wachsende Komplexität interkultureller Fragestellungen in unserer Stadt?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, gemeinnützigem Sektor und Politik am Dienstag, 31. Januar 2012, von 20 bis 22 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum, Cäcilienstraße 29-33. Sie diskutieren darüber, inwieweit Köln die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Potenziale einer kulturell immer vielfältigeren Gesellschaft erkennt. Außerdem geht es bei der Debatte darum, welche Strategien zur Erschließung dieser neuen Ressourcen führen und vor welchen Herausforderungen wir dabei stehen.
Auf dem Podium sitzen Stadtdirektor Guido Kahlen, Tayfun Keltek, Vorsitzender des Integrationsrats, Dr. Markus Th. Eickhof von der Handwerkskammer Köln, Monika Dierksmeier von der Liga der Wohlfahrtsverbände, Helmut Wasserfuhr, Vorsitzender des StadtSportBundes Köln, und Gregor Berghausen, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln. Die frühere WDR-Journalistin Helga Kirchner moderiert die Diskussion. Der Comedian Özgür Cebe nähert sich dem Thema auf kabarettistische Weise.
Der Eintritt ist frei. Bei der Veranstaltung arbeitet der Integrationsrat der Stadt Köln mit der Kölner Freiwilligen Agentur und der Volkshochschule Köln zusammen.
