Freitag, 3. 09. 2010, 14:35 Uhr

Einsparungen bei der Fensterreinigung

Verzicht auf turnusmäßige Innenreinigung spart über 160.000 Euro

Von den umfangreichen Kosteneinsparungen, die das diesjährige Etatdefizit von 450 Millionen Euro vermindern sollen, ist auch die Reinigung der Fenster an den städtischen Gebäuden betroffen. Bisher gibt die Stadt Köln dafür 550.000 Euro pro Jahr aus. 165.000 Euro sollen jetzt durch die Herausnahme der Innenflächen-Reinigung aus der turnusmäßigen Reinigung eingespart werden. Bislang wurden die Fenster unabhängig von ihrem Verschmutzungsgrad, ihrer Lage und Beanspruchung alle 15 Monate innen und außen gereinigt. Dieser Rhythmus soll künftig nur noch bei den Fensteraußenseiten bestehen bleiben, die Innenflächen werden bis auf weiteres aus diesem System herausgenommen. Unabhängig von diesen Routineregelungen werden nach wie vor situationsabhängige Bedarfsreinigungen durchgeführt. Mitte nächsten Jahres will die Fachverwaltung die Erfahrungen auswerten und die Ergebnisse bei der Aufstellung des Haushaltsplans 2012 berücksichtigen.

Die Reinigung der Gebäude stand ebenso wie alle Verwaltungsbereiche in den vergangenen Monaten unter der Notwendigkeit, erhebliche Finanzmittel einsparen zu müssen. Bei der laufenden Unterhaltsreinigung (Böden et cetera) sieht die Verwaltung keine weiteren Einsparungsmöglichkeiten im Bereich der Schulen und Kindertagesstätten mehr. Im Bereich der Verwaltungsbüros wurde noch einmal erheblich gespart.

Der bisherige Reinigungsrhythmus gilt generell für alle städtischen Gebäude vom Verwaltungsgebäude bis zu Funktionsbauten und für alle Fenster. Lediglich besonders stark frequentierte Bereiche mit hohem Reinigungsaufwand aufgrund von Lage und Funktion (beispielsweise Fensterscheiben bei Museen, Eingangsbereiche et cetera) waren von dieser Regelung ausgenommen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Inge Schürmann

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