Dienstag, 10. 02. 2009, 14:15 Uhr

Förderung für bürgerschaftliches Engagement

Stadt gewährt Zuschüsse für ehrenamtliche Projekte

Bürgerschaftliches Engagement und Arbeit für das Gemeinwesen in Köln sollen noch mehr unterstützt werden. Der Ausschuss für Soziales und Senioren der Stadt Köln hat in seiner letzten Sitzung am 8. Mai 2008 beschlossen, dass bei Projekten engagierter Bürger eine finanzielle Förderung weiter möglich ist. Erstmalig hatte es eine solche Förderung im vergangenen Jahr gegeben.

Oberbürgermeister Fritz Schramma begrüßt die Fortschreibung dieser Regelung:

Die Anerkennung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements ist mir eine Herzensangelegenheit. Deshalb bin ich froh über die Entscheidung des Ausschusses. Der Einsatz der Kölnerinnen und Kölner für ihre Mitmenschen oder ihre Umwelt kann nicht hoch genug bewertet werden und ist eine Förderung wert. Jeder Euro, der hier fließt, ist an der richtigen Stelle investiert!

Zu den Projekten, die Zuschüsse bekommen können, zählen beispielsweise Aktionen zur Verschönerung des Wohnumfeldes in Nachbarschaftsinitiative, Straßen- und Nachbarschaftsfeste, Nachbarschaftshilfe-Projekte, Initiativen zur Förderung der sozialen Teilhabe und Partizipation im Stadtteil sowie Maßnahmen zur Förderung des Miteinander verschiedener Altersgruppen oder verschiedener Kulturen.

Es können bis zu 5.000 Euro für Sachkosten beantragt werden. Investitionskosten und Personalkosten, einschließlich Honorarkosten für Mitglieder der Antrag stellenden Organisation, sind nicht förderfähig. Kosten für Künstler und sonstige Personen, die vom Veranstalter beauftragt werden, fallen nicht unter Honorarkosten und können damit gefördert werden.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Vereine und Organisationen, Interessengemeinschaften und Initiativen. Der Antrag ist einschließlich eines Finanzplanes an das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln, Abteilung 503 / 13, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln, zu richten. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0221 / 221-27475 oder per E-Mail.

Über die eingegangenen Anträge entscheidet der Ausschuss für Soziales und Senioren.

E-Mail an das Sozialamt der Stadt Köln
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jörg Wehner

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