Beschreibung

Wichtige Änderung - Bitte lesen Sie die aktuellen Änderungen zu Anträgen und Vorschriften!

Weitere Informationen finden Sie rechts in der grau hinterlegten Spalte unter Downloads und Infos.

Möchten Sie eine Werbeanlage errichten oder ändern, benötigen Sie dafür in der Regel eine Baugenehmigung. Die Ausnahmen sind in § 62 der Bauordnung Nordrhein-Westfalen 2018 geregelt. Soweit eine Baugenehmigung erforderlich ist, erfolgt die Prüfung der Werbeanlagen und Warenautomaten im einfachen Baugenehmigungsverfahren. Eine Auflistung der baugenehmigungsfreien Anlagen finden Sie weiter unten (Informationen rund um die Werbeanlagen). 

 

Benötigt werden

  • Antragsformular

    Bitte verwenden Sie nur die amtlichen Vordrucke. Das Antragsformular muss von der Bauherrin, dem Bauherrn, von der Entwurfsverfasserin, dem Entwurfsverfasser und von der Grundstückseigentümerin, dem Grundstückseigentümer unterzeichnet werden. Sie finden das Formular unter "Downloads und Infos" und dort unter "Informationen zu den aktuellen Änderungen!"

  • Baubeschreibung

    Eine Baubeschreibung ist nur erforderlich, wenn bauliche Änderungen vorgenommen werden sollen. Bitte verwenden Sie nur den amtlichen Vordruck, der Ihnen unter "Informationen zu den aktuellen Änderungen!" zur Verfügung steht.

  • Liegenschaftskarte

    Die Liegenschaftskarte, auch "Auszug aus dem Liegenschaftskataster" oder früher "Flurkarte" genannt, darf nicht älter als sechs Monate sein. Bei nicht freistehenden Werbeanlagen tragen Sie die geplanten Werbeanlagen ungefähr maßstäblich als rote Striche entsprechend ihrer Lage am Gebäude in die Karte ein. Die Liegenschaftskarte erhalten Sie beim Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster.

  • Lageplan - nur bei freistehenden Werbeanlagen erforderlich

    Der Lageplan sollte mindestens im Maßstab 1:500 auf der Grundlage eines Auszuges aus der Liegenschaftskarte erstellt sein. Der Lageplan muss enthalten: rechtmäßige Grenzen, Festsetzungen eines Bebauungsplanes, vorhandene bauliche Anlagen und Werbeanlagen, Aufstellungs- oder Anbringungsort der Werbeanlage, Abstände zu baulichen Anlagen, anderen Werbeanlagen, Verkehrsflächen sowie zu begrünten Flächen. Außerdem muss die horizontale Vermassung der Werbeanlage sowie die Angaben zu den Höhen der Werbeanlage und der Geländehöhen im Lageplan angeben sein. Freistehende Werbeanlage lösen außerdem Abstandsflächen aus, diese müssen im Lageplan berechnet und dargestellt werden.

  • Bauzeichnungen

    Zu den Bauzeichnungen gehören Ansichts- und Schnittzeichnungen im Maßstab 1:50. Wenn die Fassade viele Versprünge hat, reichen Sie auch eine Grundrisszeichnung ein. Achten Sie bitte darauf, das die Zeichnungen auch nach dem Ausdrucken noch maßstäblich sind. Die Bauzeichnungen enthalten die Darstellung der geplanten Werbeanlagen und die Farben mit Angabe der Nummer aus dem RAL-Farbregister. Die Werbeanlagen müssen außerdem komplett vermaßt sein, einschließlich ihrer Lage an der Fassade. Anzugeben sind über Maßketten also Länge, Breite sowie der vertikale Abstand zum Gehweg oder Boden und die horizontalen Abstände zu Gebäudekanten oder Grenzen.

  • Fotomontagen beziehungsweise Lichtbildmontagen

    Die farbigen Fotomontagen müssen wiedergeben: die Darstellung der geplanten Werbeanlage in Verbindung mit der baulichen Anlage, vor der oder in deren Nähe sie aufgestellt oder an der sie angebracht werden soll; die Darstellung der vorhandenen Werbeanlage auf dem Grundstück und den angrenzenden Grundstücken; die Darstellung und Bezeichnung der Werbeanlage oder Werbeanlagen, die beseitigt werden soll oder sollen.

  • Angabe der Herstellungssumme

    Bitte geben Sie die Herstellungskosten einschließlich der Montagekosten und der Umsatzsteuer in Euro an.

Antragsberatung Bauen

Allgemeine Informationen erhalten Sie in unserer Antragsberatung Bauen. Wir beraten Sie zu Verfahrensfragen und zu öffentlich-rechtlichen Vorschriften - insbesondere hinsichtlich des Baurechts.

Nutzen Sie unser Kontaktformular, wenn Sie eine Frage haben.

Informationen rund um die Werbeanlagen

Die Entwurfsverfasserin oder den Entwurfsverfasser muss nicht bauvorlageberechtigt sein. Das heißt, die Antragstellerin beziehungsweise der Antragsteller oder die ausführende Firma kann oder können die Bauvorlagen erstellen, wenn sie über entsprechende Kenntnisse hinsichtlich der Darstellung nach Bauprüfverordnung verfügen. Eine Person, die bisher noch keinen Antrag erfolgreich gestellt hat, ist dazu nach unserer Erfahrung nicht in der Lage. Kompetente Personen sind Architektinnen und Architekten und je nach Erfahrung, Bauingenieurinnen und Bauingenieure sowie zum Teil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werbeagenturen und Werbefirmen.

Wir können den Bauantrag nur bearbeiten, wenn die Unterlagen vollständig und plausibel sind. Bitte beachten Sie, dass Sie uns den Antrag in 3-facher Ausfertigung vorlegen.

Bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, oder die in der Nähe von denkmalgeschützten Gebäuden stehen, müssen Sie die Werbung mit Stadtkonservator/in, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege abstimmen. 

Bei der Planung sind außerdem die städtischen Satzungen, insbesondere Werbe- oder Baugestaltungssatzungen, zu beachten.

Bei Werbung an der Stätte der Leistung sollten Sie, bevor Sie den Antrag stellen, prüfen, ob der Betrieb oder das Gewerbe, für das geworben werden soll, bauaufsichtlich genehmigt ist. Gegebenenfalls müssen Sie einen Antrag auf Nutzungsänderung stellen.

Genehmigungsfreie Werbeanlagen sind:

  • Werbeanlagen und Hinweiszeichen (gemäß § 10 Absatz 3 Nummer 3 Bauordnung NRW 2018) bis zu einer Größe von einem Quadratmeter 
  • Warenautomaten
  • Werbeanlagen, die nach ihrem Zweck nur vorübergehend für höchstens zwei Monate angebracht werden. Das gilt nicht für Werbeanlagen im Außenbereich.
  • Schilder, die Inhaberin, Inhaber und Art gewerblicher Betriebe kennzeichnen (Hinweisschilder), wenn sie vor Ortsdurchfahrten auf einer einzigen Tafel zusammengefasst sind.
  • Werbeanlagen in durch Bebauungsplan festgesetzten Gewerbe-, Industrie- und vergleichbaren Sondergebieten an der Stätte der Leistung mit einer Höhe bis zu 10 Metern sowie
  • Werbeanlagen, soweit sie in, auf oder an einer bestehenden baulichen Anlage errichtet werden, die damit verbundene Änderung der Nutzung oder der äußeren Gestalt der Anlage.

Gebühren

Die Gebühren werden nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes Nordrhein-Westfalen errechnet. Die Gebühr beträgt mindestens 100 Euro und höchstens 10 Prozent der Herstellungssumme. Baulasten, Befreiungen, Abweichungen, Prüfung des Standsicherheitsnachweises und so weiter werden gesondert berechnet.

Rechtliche Voraussetzungen

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Kontakt

Kontakt und Erreichbarkeit

Downloads und Infos

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe)
Stadtbahn-Linien 3 und 4 (Haltestelle Bahnhof Deutz/LANXESS arena)
Bus-Linien 153 und 156 (Haltestelle Bahnhof Deutz/LANXESS arena)
S-Bahn Linien S 6, S 11, S 12, S 13 sowie Deutsche Bahn (Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe)

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