Stadt der Zukunft: "Köln 21"

Eine Zukunftsvision für die gesamte Kölner Stadtgesellschaft muss auf einem tragfähigen Fundament aufbauen. Erst wenn viele verschiedene Perspektiven, Erfahrungen, Erwartungen, Ideen und Kenntnisse über und aus der Stadt zu einem übergreifenden Ansatz zusammenfließen, kann daraus ein großes, ambitioniertes, gemeinsames Leitbild entstehen. Die Einbindung ganz unterschiedlicher Akteur*innen aus Verwaltung, Stadtgesellschaft, Wirtschaftsunternehmen und wissenschaftlichen Institutionen ebenso wie auch die Beteiligung der Kölner*innen, sind bei der Entwicklung unserer Zukunftsszenarios wichtige Elemente. Nur mit vereinten Kräften werden wir unsere zukunftsfähige und ambitionierte Stadtvision entwickeln können. Smart, digital, nachhaltig, lebenswert und modern sind dabei nur einige der Adjektive, die unter das Zukunftsziel unserer Stadt fallen.  

 

Wie die Vision "Köln 21" entsteht

Die Chancen, Risiken, Herausforderungen und Potenziale der Stadt zu kennen, ist ein wichtiger Aspekt der initialen Ist-Analyse. Dazu hatten Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen der Stadtgesellschaft die Möglichkeit, ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihren persönlichen Blickwinkel auf die Stadt in Tiefeninterviews und anschließenden Workshops einzubringen. Auf Basis dieses gemeinsam entwickelten Verständnisses ging es dann um die Werte, Qualitäten und Eigenschaften, die sich in einer smarten, digitalen, innovativen und lebenswerten Stadt der Zukunft widerspiegeln sollen.

Um die Vorschläge und Ansätze mit den Bedürfnissen und Anforderungen der Kölner*innen abzugleichen, haben wir auch die Öffentlichkeit eingebunden und ein Meinungsbild eingeholt. Diese Informationen werden jetzt verdichtet und in verschiedenen Visionsvorschlägen formuliert, zu denen wir wiederum in einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung ein Meinungsbild der Kölner*innen einholen. Anschließend fließen die Ergebnisse in den politischen Entscheidungsprozess ein.

 

Unser Vorgehen

  • Tiefen-Interviews mit Vertreter*innen verschiedener Institutionen der Stadtgesellschaft (November – Dezember 2020)
  • Auftakt-Workshop mit Teilnehmer*innen aus Verwaltung, Stadtgesellschaft, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft (Dezember 2020)
  • Erste Öffentlichkeitsbeteiligung (Dezember 2020 – Januar 2021)
  • Verdichtungs-Workshop mit Teilnehmer*innen aus Verwaltung, Stadtgesellschaft, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft (Januar – März 2021) 
  • Zweite Öffentlichkeitsbeteiligung (April 2021)
  • Entscheidungsprozess in den politischen Gremien (geplant ab Mai 2021)