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Ein Kulturpfad im Herzen der Altstadt vom Dom bis zu Sankt Maria im Kapitol

Zwischen dem Kölner Dom im Norden und der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden öffnet sich ein Stadtquartier, das in seiner Bedeutung für Kölns Stadtgeschichte und in seiner Dichte an Kulturbausteinen einzigartig ist.

Projektseite der Via Culturalis im Internet

App "Audiotour Via Culturalis"

Mit der kostenfreien Smartphone-App "Audiotour Via Culturalis" können sich alle Interessierten historische Begebenheiten und Entwicklungen entlang der Via Culturalis erzählen zu lassen – und zwar genau an den Orten, wo diese stattfanden, berichtet von Persönlichkeiten, die fachlich, persönlich und räumlich ganz nah dran sind. Mittels GPS-Navigation führt die neue App die Besucherinnen und Besucher an die Orte des Geschehens, an denen nunmehr jeweils rund zweiminütige Beiträge abrufbar sind, ergänzt um kurze Infotexte sowie Fotografien.

Kostenfreie Smartphone-App "Audiotour Via Culturalis"

Zum Hintergrund der Via Culturalis

Der von Oswald Mathias Ungers geprägte Kunstbegriff "Via Culturalis" beschreibt das ambitionierte Vorhaben, die Zeitebenen und Zeitspuren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar zu machen. Dazu soll im Herzen der Altstadt ein "Kulturpfad" ausgewiesen werden, der vom Hohen Dom zu Köln bis zu Sankt Maria im Kapitol führt. Hierbei stehen insbesondere die räumliche Verknüpfung und Gestaltung der öffentlichen Plätze sowie die Inszenierung der bedeutenden historischen und kulturellen Gebäude entlang des Pfads im Fokus. 

Workshopverfahren

Als Maßnahme des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln definiert, wurde Mitte 2013 ein interdisziplinäres Workshopverfahren ausgelobt. Im Rahmen dessen erarbeiteten drei Planungsteams mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Archäologie, Landschaftsarchitektur und Lichtplanung Vorschläge zur Gestaltung der Via Culturalis. Die Ergebnisse des Workshops werden als Grundlage für die weitere Planung herangezogen.

Unterstützung für die Via Culturalis

In den kommenden Jahren unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Förderprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" konkrete bauliche Maßnahmen zur Qualifizierung des öffentlichen Raums auf der Via Culturalis. Die Fördermaßnahmen sind:

  • "Gestaltungsplan Gesamtraum" Via Culturalis
  • Neugestaltung der Gürzenichstraße
  • Neugestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes
  • Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße

Die von uns beantragten und vom Bund im Juli 2015 gewährten Zuschüsse belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro.

Kontakt

Bei Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne unter der Rufnummer 0221 / 221-25225 zur Verfügung.

Kontakt Stadtplanungsamt