An COVID-19 erkrankte Patientin starb an Herzversagen

Die Stadt Köln muss leider einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus vermelden. Am Abend des 20. März 2020 verstarb eine 49-jährige Frau an Herzversagen. Die Patientin litt an Grunderkrankungen. Sie war Bewohnerin einer Wohngruppe von Menschen mit Behinderung. Der Zustand der Patientin war nach ihrem positiven Testergebnis zunächst stabil, wovon sich das Gesundheitsamt täglich überzeugte, das in engem Austausch mit dem Träger der Einrichtung steht. 

Vom Morgen des 20. März 2020 bis zum frühen Abend hat sich der Zustand der Infizierten überraschend massiv verschlechtert, so dass ein Notarzt gerufen wurde, der der Patientin jedoch nicht mehr helfen konnte.  Mit den Angehörigen der Verstorbenen war schon vor längerer Zeit vereinbart worden, dass auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichtet werden sollte.  Die 49-Jährige verstarb in der Einrichtung, die seit dem Bekanntwerden eines ersten, anderen positiven Befunds auf Covid-19 in der Einrichtung mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden war.

Wir weisen nochmals daraufhin dass chronisch Kranke und ältere Menschen besonders zu schützen sind.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit