"Wir in Köln – Eingewanderte gestalten mit" – unter diesem Titel lud die Stadt Köln innerhalb des vom Land NRW geförderten Projekts "Einwanderung gestalten NRW" junge Menschen mit Fluchterfahrung zu einem gemeinsamen Workshop in das Historische Rathaus ein. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Vertretern der Willkommensinitiativen, der Wohlfahrtsverbände, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des kommunalen Integrationszentrums, der Ausländerbehörde, der Volkshochschule Köln, dem Integrationsrat. Bei der als World Café konzipierten Workshop-Veranstaltung, die von der Journalistin Tuba Tuncak moderiert wurde, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Integration in Köln noch besser gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei Themen wie zum Beispiel gesellschaftliches Engagement, lokale Politik und Freizeitangebote. In den Arbeitspausen trug der afghanische Sänger Yaldash Hameedi zur guten Stimmung bei.  

In wechselnden Arbeitsgruppen tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit bestehenden Angeboten aus, sammelten Ideen, Kritik und Verbesserungsvorschläge für die Zukunft.  

Bei einem Projekt, wo die Menschen im Mittelpunkt stehen, muss man mit ihnen reden, nicht über sie,

sagt Hans Oster, Leiter des Referats Flüchtlingskoordination im Büro der Oberbürgermeisterin.

Ganz wichtig: Wenn man für Menschen etwas bewegen und erreichen will, muss man ihnen im Dialog auch zuhören können und gute Vorschläge aufgreifen.  

Die erarbeiteten Ergebnisse der Veranstaltungen werden nun innerhalb des Projektes weiter bearbeitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Veranstaltung positiv bewertet und boten ihre Mitarbeit an weiteren Arbeitsrunden an.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit