Grünflächenamt baut klimafreundliche "Elektroflotte" weiter aus

Bei den Fahrzeugen und Maschinen, mit denen das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Parks und Friedhöfe in Ordnung hält, wird schon seit einiger Zeit verstärkt auf elektrobetriebene Geräte gesetzt. Rasante Fortschritte in der Entwicklung von Akkus und Motoren machen es inzwischen möglich, neben den Handgeräten auch bei größeren Fahrzeugen und Arbeitsmaschinen sukzessive auf Akkubetrieb umzustellen. So konnte das Grünflächenamt den Einsatz von E-Geräten in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdreifachen.  

Neben dem Wegfall der Schadstoffemissionen bringen die batteriebetriebenen Geräte besonders auf Friedhöfen erhebliche Vorteile, da den Besucherinnen und Besuchern der störende Lärm der lauten Verbrennungsmotoren erspart bleibt. Darüber hinaus hat die Umstellung auf E-Geräte äußerst positive Auswirkungen im Bereich der Gesundheitsförderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Lärm, der beim Arbeiten mit den Maschinen entsteht, ist deutlich geringer, und der permanente Benzingeruch beim Arbeiten entfällt.  

Zum Bestand des Grünflächenamtes zählen derzeit 30 Elektro-Kipper. Davon sind 28 auf den Friedhöfen und jeweils ein Fahrzeug im Rheinpark und im Botanischen Garten im Einsatz. Daneben verfügt das Grünflächenamt auf den städtischen Friedhöfen, im Rheinpark und in der Stadtgärtnerei über neun Elektro-Radlader sowie sechs elektrisch betriebene Pkw als Poolwagen auf den Betriebshöfen. Ergänzt werden soll die elektrisch betriebene Fahrzeugflotte noch in diesem Jahr um zwei Elektro-Traktoren und einen Elektro-Pkw mit Kipp-Pritsche für die innerstädtischen Spielplatzkontrollen. Weiterhin ist innerhalb der nächsten zwölf Monate die Anschaffung von acht Hybrid-Hubsteigern projektiert.  

Daneben plant das Grünflächenamt zukünftig auch auf den großen Friedhöfen und in der Baumpflege den Einsatz von klima- und umweltschonenden E-Lastenfahrrädern, wie sie seit kurzem in den Kölner Bürgerzentren zum Einsatz kommen. Bei den fast 1.500 handgeführten Maschinen ist die Grünverwaltung ebenfalls sukzessiv auf dem Weg in Richtung batteriebetriebener Modelle. Aktuell beträgt der Anteil der Akku-Geräte noch rund 15 Prozent. Allerdings werden alle Neuanschaffungen auf diesem Gebiet nur noch als Elektrogeräte getätigt, sofern deren Leistung mit herkömmlichen Maschinen annähernd vergleichbar ist. Das Laden der entsprechenden Akkus erfolgt aufgrund eines gut organisierten Ladungsmanagements über Nacht.  

Um im Hinblick auf den Klimawandel die Emissionen auch in Zukunft weiter zu reduzieren, legt das Grünflächenamt hier einen besonderen Schwerpunkt: So soll der Anteil der elektrisch betriebenen Fahrzeuge und Geräte in den kommenden Jahren auf bis zu 50 Prozent ausgebaut werden. Sind die E-Geräte auch vom Kaufpreis zunächst teurer als die mit Verbrennungsmotoren, so rechnet sich die Anschaffung dennoch schnell über die niedrigeren Betriebskosten und die deutlich geringere Wartungsanfälligkeit.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit