Stadt richtet Beratungsstelle ein – Start noch vor den Sommerferien

Die Stadt Köln richtet beim Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster eine Beratungsstelle für gemeinschaftliche Wohnformen und Baugruppen ein, die bereits vor den Sommerferien 2019 ihre Arbeit aufnehmen wird. Interessierte können sich dort über gemeinschaftliche Wohnformen informieren, erhalten niederschwellige Erstinformationen und Hinweise zu Unterstützungsangeboten weiterer Akteure und weitergehenden Beratungsangeboten.

Die Stadt Köln geht die steigenden Wohnungsbedarfe der wachsenden Metropole aktiv und im Schulterschluss mit allen Akteuren der Wohnungswirtschaft an, um gemeinsam lebenswerte Quartiere für gute Nachbarschaften zu entwickeln,

so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Im März 2019 hatte die Stadt Köln die Ausstellung "MehrWert fürs Quartier | Konzeptverfahren und Baukultur" präsentiert und in Kooperation mit dem Haus der Architektur Köln (hdak), der moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung sowie dem Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im hdak ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Insbesondere beim dortigen Wohnprojektetag zeigte sich die wachsende Beliebtheit gemeinschaftlicher Wohnformen. Rund eintausend Besucherinnen und Besucher informierten sich über die vielfältigen Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Wohnens wie Mehrgenerationenwohnen, Genossenschaften, integratives Wohnen oder Baugruppen und Baugemeinschaften.

Gemeinschaftliche Wohnformen werden immer beliebter und bieten Antworten auf aktuelle Fragen zum familiengerechten Wohnen oder sinnvollen Wohnen im Alter,

stellt die für den Liegenschaftsbereich zuständige Beigeordnete Andrea Blome fest und ergänzt:

Sie bilden einen Gegenentwurf zum oft anonymen Leben in einer Großstadt.

Das Angebot der neuen Beratungsstelle für gemeinschaftliche Wohnformen und Baugruppen wird durch Informationen und einem Kontaktformular auf der Internetseite der Stadt Köln begleitet werden. Die Kontaktdaten werden rechtzeitig vor dem Start der Beratungsstelle veröffentlicht.

Weitere Informationen Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit