Oberbürgermeister Roters setzt Projekt der Verbraucherzentrale um

Die Verbraucherzentrale NRW hat in einem Schreiben an Oberbürgermeister Jürgen Roters das Konzept "Verbraucherberatung im Quartier: Sozialraum orientierte Verbraucherberatung in Köln" zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. Das Konzept enthält das Angebot einer verstärkten Verbraucherberatung insbesondere für die einkommensschwächeren Bürgerinnen und Bürger in den Sozialräumen Kölns.

Es sieht vor, dass eine neue landesgeförderte Beratungsstelle in Köln als Verbraucherberatung im Quartier angesiedelt wird. Voraussetzung für die Gewährung der Landesmittel für eine neue Beratungsstelle ist eine verbindliche kommunale Co-Finanzierung von 50 Prozent der Einrichtungs- und der laufenden Kosten über einen Zeitraum von drei Jahren. In den ersten beiden Jahren des Projekts entstehen der Kommune keine finanziellen Belastungen.

In einem Schreiben an den Vorstand der Verbraucherzentrale NRW schreibt Oberbürgermeister Jürgen Roters:

Insbesondere die konzentrierte Arbeit einer Verbraucherberatung vor Ort, das heißt unmittelbar in der individuellen Lebenssituation der Menschen ist aus meiner Sicht sehr überzeugend. Ich habe daher entschieden, das Projekt in Köln unter den von Ihnen beschriebenen finanziellen Zuwendungsbedingungen (städtische Co-Finanzierung in Höhe von 50 Prozent ab den Jahren drei bis fünf) umzusetzen. Die dezentrale Verbraucherberatung im Quartier ist eine passgenaue Ergänzung der erfolgreichen Arbeit der Sozialraumkoordinatoren.

Ich bin davon überzeugt, dass durch die verstärkte und vor allem aufsuchende Verbraucherberatung in Sachen Schuldner- und Energieangelegenheiten insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen auch ein spürbares Einsparpotential bei den städtischen Regelleistungen zu verzeichnen sein wird,

begründet Oberbürgermeister Roters seine Entscheidung.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit