Oberbürgermeister Roters stellt Integriertes Handlungskonzept vor

Weil sich das Bild der Stadt täglich verändert, muss diese sich ständig an neue Rahmenbedingungen anpassen. Diese laufenden Veränderungsprozesse begleitet die Stadt Köln bereits seit längerem mit dem Programm "Lebenswerte Veedel". Es umfasst elf Sozialräume, in denen bereits zahlreiche Vorhaben realisiert oder angestoßen wurden. Die Sozialraumkoordinatorinnen und -koordinatoren sind für die Menschen in den Veedeln mittlerweile zu festen Ansprechpartnern geworden.

Auf diesem Ansatz möchte die Stadt Köln nun aufbauen und mit dem Programm "Starke Veedel – Starkes Köln" weitere Angebote in den elf Sozialräumen entwickeln und in die Tat umsetzen. Die Bandbreite der Themenbereiche gestaltet sich vielfältig – sie reicht von präventiven Angeboten im sozialen Bereich und im Bildungsbereich über die Stärkung der lokalen Wirtschaft, Aufwertungen im Wohnumfeld, Veränderungen im öffentlichen Raum bis hin zur Verbesserung der Umweltbedingungen. Die Bürgerinnen und Bürger wurden bereits am 1. Juni 2015 über das Projekt informiert und hatten die Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen.

Für dieses Programm beabsichtigt die Stadt Köln, europäische Fördermittel zu erhalten. Deswegen hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit vielen anderen Akteuren ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet, das diese Vorhaben entwickelt und aufeinander abstimmt. Dieses Integrierte Handlungskonzept und die Projektidee stellten Oberbürgermeister Jürgen Roters, Franz-Josef Höing, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr, sowie Maria Kröger, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln, in einer Pressekonferenz am heutigen Freitag, 4. September 2015, im Historischen Rathaus vor.

In den elf Sozialräumen sollen rund 60 Maßnahmen umgesetzt werden. Insgesamt ergibt sich ein Programmvolumen von bis zu 67 Millionen Euro. Dabei ist die Zusammensetzung der Fördermittel ebenso vielfältig wie das Themenspektrum, zu dem auch städtebauliche Maßnahmen zählen.

Die daraus resultierende Komplexität bei der Beantragung der Fördermittel bildet eine Herausforderung. Neben EU-Fördermitteln sollen sowohl nationale Fördertöpfe als auch Landesförderung beantragt werden

sagte Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr.

Für die elf Sozialräume wurde ein Maßnahmenpaket entwickelt, das die verschiedenen Unterstützungsbedarfe sinnvoll miteinander verbindet und dabei – im Sinne der Präventionskette – vorhandene Lücken aufzeigt und schließt

erläuterte Maria Kröger, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik.

Oberbürgermeister Jürgen Roters sieht in der Umsetzung des Programms eine große Chance für Köln:

Ich bin sicher, dass wir mit dem integrierten Ansatz der Stadtentwicklung und dem sozialraumorientierten Handeln in den nächsten Jahren deutliche Impulse in den elf Sozialräumen setzen können und somit zur dauerhaften Stabilisierung der Quartiere und der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort beitragen können

Das Integrierte Handlungskonzept "Starke Veedel – Starkes Köln" ist im Internet abrufbar.

Handlungskonzept im Internet
Handout Projektvorstellung
PDF, 989 kb
Karte Sozialraum Fläche Soziales
PDF, 4092 kb
Karte Sozialraum Fläche Bildung
PDF, 5269 kb
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit