Nach Umbau werden in dem Gebäude Flüchtlinge untergebracht

Die Stadt Köln hat am Mittwoch, 4. Juni 2014, im Rahmen einer Zwangsversteigerung ein Hotel an der Bonner Straße in Marienburg erworben. Das Haus im Kölner Süden soll künftig zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Wie viele Flüchtlinge in dem rund 4000 Quadratmeter großen Gebäude untergebracht werden können, entscheidet sich nach einer Umbauplanung.

Die Zahl der asylsuchenden Flüchtlinge und der unerlaubt eingereisten Personen hat in Köln einen neuen Höchststand erreicht und hält weiter an. Die Unterbringungskapazitäten der Stadt Köln sind aktuell wieder erschöpft. Im vergangenen Jahr musste die Stadt Köln 876 Flüchtlinge mehr unterbringen als im Jahr 2012. In den ersten Monaten des Jahres 2014 musste die Stadt Köln rund 500 Flüchtlinge zusätzlich unterbringen, aktuell sind es insgesamt rund 3.500. Der Rat der Stadt Köln hatte in seiner Sitzung am 8. April 2014 acht neue Standorte zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingsfamilien auf den Weg gebracht.

Die Stadt hat ihre gesetzlich vorgeschriebene Aufnahmequote noch nicht erfüllt, so dass Köln weiter regelmäßig Flüchtlinge zugewiesen werden. Daher müssen dringend zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten, die den vom Rat der Stadt Köln verabschiedeten Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingsfamilien entsprechen, geschaffen werden.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit