Förderkonzept umfasst Finanzvolumen von drei Millionen Euro

Unter der Überschrift "GRÜN hoch 3 | DÄCHER | FASSADEN | HÖFE" legt das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln dem Ausschuss Umwelt und Grün in seiner Sitzung am 21. Juni 2018 ein Förderkonzept vor, das Bürgerinnen und Bürger und Vereine und Initiativen unterstützt und anregt, private Haus- und Hofflächen zu begrünen.

Mit dieser beabsichtigten Maßnahme leistet das Umweltamt einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel in dicht besiedelten Stadtteilen. Sommerliche Hitzebelastung wird verringert, Staubbindung verbessert und die Verdünstungskühlung erhöht. Ein weiterer Aspekt ist der Umgang mit Starkregen-Ereignissen. Über Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen soll und kann durch Starkregen verursachten Schäden vorgebeugt werden. Insofern erfolgt die Konzeption in enger Zusammenarbeit mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB).

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln unterstützt die Grün-Offensive und prüft, ob die Statik städtischer Gebäude Begrünungsmaßnahmen ermöglicht. Damit nutzt die Verwaltung ihre Möglichkeiten für eine verbesserte Klima- und Lebensqualität und ist gleichzeitig Vorbild für privates Engagement.

Das Förderkonzept umfasst ein Finanzvolumen von drei Millionen Euro, es startet im Sommer und ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Gefördert werden zum Beispiel der Aufbau einer Vegetationsschicht, die Entfernung von versiegelnden Bodenbelägen, Rank-Hilfen und bodengebundene Fassadenbegrünungs-Systeme, Pflanzen und Pflanzmaßnahmen, Abbruch von Mauern, Zäunen und Gebäuden und das Anlegen von Hochbeeten.

Die Vorlage des Umweltamtes sieht einen Zuschuss von 50 Prozent der als förderungsfähig anerkannten Kosten, höchstens jedoch 40 Euro pro Quadratmeter gestalteter Dach-, Boden- und Fassadenfläche, vor. Pro Antragsteller und Jahr werden maximal 20.000 Euro gefördert.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit