Stadt erneuert Straße und Gehwege – Radverkehr wird auf die Fahrbahn verlegt

In Köln-Höhenberg hat die Stadt Köln mit der Generalsanierung der Germaniastraße begonnen. Zum Bauvorhaben gehören die Erneuerung der Fahrbahn, die Verbesserung der Parkplatzsituation und der Einbau von verkehrsberuhigenden und temposenkenden Elementen auf den Fahrspuren. Durch Fahrbahneinengungen soll die Geschwindigkeit für den Durchgangsverkehr reduziert werden, die Kreuzungsbereiche werden gepflastert und der Radverkehr auf die Fahrbahn verlegt. Die Arbeiten werden voraussichtlich ein Jahr andauern.  

Insgesamt werden rund 3.200 Quadratmeter Straßen-, Pflaster- und Plattenbeläge sowie etwa 2.300 Meter Bordsteine neu verlegt. Dafür müssen rund 10.000 Tonnen Asphalt und Schotter verbaut werden. Die Sanierung erfolgt in vier Bauabschnitten:

  • April bis September 2018: Brückenbauwerk der Deutschen Bahn bis Ilmenauer Weg,
  • September 2018 bis März 2019: Ilmenauer Weg bis Kulmbacher Straße,
  • März 2019: Einfahrt zum TÜV-Gelände bis zum Brückenbauwerk (Stadtteil Buchheim),
  • März 2019: Kulmbacher Straße bis Olpener Straße.

Je nach Fortschritt der Arbeiten müssen während der Sanierung einzelne Straßenabschnitte der Germaniastraße voll gesperrt werden. Umleitungen werden eingerichtet. Sukzessive zum Baufortschritt werden die Zufahrten zu den Häusern wieder ermöglicht. Der Zugang zu den Hauseingängen ist jederzeit gewährleistet. Die Anliegerinnen und Anlieger wurden von der Stadt über die Straßensperrungen informiert.  

Auf der Westseite der Germaniastraße befindet sich eine alte, alleenartige Bepflanzung, die erhalten bleiben soll. Daher gibt es für die Bauarbeiten besondere Anforderungen: So ist eine zusätzliche örtliche Bauüberwachung durch ein externes Ingenieurbüro bei den Bauarbeiten im Bereich der Baumwurzeln vorgesehen. Zudem werden die Bereiche rund um die Bäume per Hand ausgeschachtet und die neuen Bordsteine zum größeren Schutz der Bäume weiter von ihnen abgerückt.  

Die voraussichtlichen Kosten betragen rund zwei Millionen Euro. Die Anliegerinnen und Anlieger müssen sich entsprechend der Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes Nordrhein-Westfalen an den Kosten der Sanierung beteiligen. Die genaue Höhe der Beiträge, die auf die einzelnen Anlieger zukommt, kann erst nach Schlussabrechnung ermittelt werden.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit