Alternativen zur Studiobühne und Kinderoper sollen zusätzlich geprüft werden

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner gestrigen Sitzung die Bühnen Köln mit der Planung des Projektes "Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz" beauftragt. Grundlage der Planung ist die auch vom "Runden Tisch" favorisierte Variante V6 der Machbarkeitsstudie. Danach sollen neben der Bestandssanierung der beiden Häuser auch die unterirdischen Neubauanteile unter dem kleinen Offenbachplatz inklusive Kinderoper und die kleine Bühne des Schauspielhauses (Studiobühne) in den Opernterrassen geplant werden. 

Vor dem Hintergrund der angespannten Finanzsituation beauftragte der Rat die Verwaltung darüber hinaus, zur eventuellen Kostenreduktion für die Elemente "Sanierung der Opernterrassen als Studiobühne des Schauspiels" und den unterirdischen "Bau der Kinderoper" alternative Standortkonzepte und Nutzungen für diese speziellen Spielstätten zu entwickeln und erneut dem Rat der Stadt zur endgültigen Entscheidung für einen Baubeschluss vorzulegen. 

Kulturdezernent Georg Quander:

Ich bin erleichtert, dass der Zeitplan zur Sanierung der Bühnen zunächst nicht gefährdet ist. Durch den jetzigen Planungsauftrag wird der Zeitrahmen bis zum geplanten Baubeschluss nicht überschritten.

Oberbürgermeister Jürgen Roters zur Entscheidung des Rates:

Wichtig ist, dass der Rat die Variante 6 als Basis für die weitere Planung bestätigt hat. Auf dieser Basis können jetzt die beiden noch offenen Punkte Kinderoper und künftige Nutzung Opernterrassen in Angriff genommen werden. Mit der SPD-Ratsfraktion hatte ich mich bereits auf die Sanierungslösung im Finanzrahmen von 240 Millionen Euro verständigt, die auch Planungssicherheit für die Kinderoper gegeben hätte. Mit dem Grundlagenbeschluss können die Bühnen jetzt aber immerhin die Planung vorantreiben.

Die Varianten im Überblick
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit