Erste Planungsansätze vorgestellt - Bürgerinformation im Herbst 2017

Für den geplanten, rund 8,4 Kilometer langen Radschnellweg zwischen Frechen und Köln hat der beauftragte Generalplaner "Lindschulte + Kloppe" den Vertretern von politischen Gremien aus Köln, Frechen und dem Rhein-Erft-Kreis sowie den beteiligten Fachverbänden erste Planungsideen und Planungsansätze vorgestellt. Das Treffen diente der Zwischeninformation und dem Austausch von Hinweisen, Ideen und Vorschlägen, die bei der weiteren Vertiefung der Planung berücksichtigt werden sollten.  

Demnach liegen im Verlauf des Radschnellweges mehrere Teilabschnitte, die sich in ihrer Charakteristik deutlich unterscheiden: Der geplante Schnellweg führt durch dicht bebaute und erschlossene Gebiete, durch den Äußeren Grüngürtel und durch Gewerbegebiete, aber ebenso außerörtlich entlang bestehender und genutzter Gleisanlagen. Für jeden Teilabschnitt müssen die richtigen und passenden Lösungen gefunden und planerisch ausgearbeitet werden. In einigen Abschnitten ist die Planung bereits konkret, in anderen geht es noch um die Betrachtung von Varianten und die Bestimmung der optimalen Trasse.  

Die Partner sind sich einig, dass der Radschnellweg eine besonders hohe Qualität erreichen muss, damit er als schnelle attraktive Wegeverbindung gut angenommen wird. Der Kfz-Verkehr soll in den Teilen, in denen er nicht komplett aus der Schnellwegplanung herausgenommen werden kann, deutlich untergeordnet werden. Die ersten Planungsansätze werden nun weiter ausgearbeitet und im Herbst den Bürgerinnen und Bürgern bei einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Anschließend müssen weitere politische Beschlüsse gefasst und entsprechende Förderanträge gestellt werden. Der Radschnellweg Köln-Frechen wird die Universität zu Köln mit dem Bahnhof in Frechen auf direktem Weg verbinden. Insbesondere für Berufspendler, aber auch für alle anderen mit dem Rad Fahrenden wird diese schnelle und direkte Wegeverbindung von großem Interesse sein.  

Die drei bisherigen Projektpartner Stadt Köln, Stadt Frechen und Rhein-Erft-Kreis werden durch eine Änderung des Straßen- und Wegegesetzes Nordrhein-Westfalen vom Oktober 2016 von einem vierten Partner verstärkt: Der Landesbetrieb Straßenbau NRW ist als künftiger Straßenbaulastträger für Teilabschnitte der Strecke in die Planungen mit eingestiegen. Unter dem Dach von Straßen.NRW sind derzeit sieben Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen in Planung. Mehr Informationen zu den Planungen sind im Internet nachzulesen.

Radschnellwege NRW
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit