Zweite Sitzung des Politischen Begleitgremiums – Einblick in die Planungen

Das politische Begleitgremium zum Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse" hat sich in seiner zweiten Sitzung am Donnerstag, 9. Juni 2022, über den aktuellen Planungsstand im Bereich West informiert. Die Vertreter*innen aus Politik und Stadtverwaltung erhielten von den Projektverantwortlichen einen Einblick in die Detailplanung für die Haltestellen Weiden West bis Universitätsstraße. Zudem berichteten die Projektverantwortlichen von den Fachgesprächen mit Kölner Interessensgruppen im Mai 2022.

Den Ausbau der Haltestellen im Bereich West planen wir gemeinsam mit Ingenieurbüros, stadtinternen Fachämtern sowie der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB). Die Grundlage ist ein umfangreicher Kriterienkatalog, der es uns ermöglicht, unterschiedliche Belange abzuwägen und die beste Entscheidung zu treffen. Für jede Haltestelle betrachten wir beispielsweise die verkehrlichen Bedingungen, die Verkehrssicherheit, städtebauliche Aspekte oder die Auswirkungen auf die Umwelt,

erläutert Projektleiterin Hildegard Heide.

Insgesamt umfasst der Bereich West der Ost-West-Achse 14 Haltestellen, die für den Einsatz von 90-Meter-Zügen verlängert werden. Im Gremium verdeutlichte die Projektgruppe anhand ausgewählter Haltestellen ihr Vorgehen und erläuterte die Planungs- und Entscheidungsprozesse im Detail. Für die Planungen im Bereich West ist im August eine breite Information der Öffentlichkeit geplant.

Weiterhin berichtete die Projektgruppe von den ersten Fachgesprächen mit Akteuren aus der Kölner Wirtschaft, dem Mobilitätssektor und der organisierten Stadtgesellschaft. In den Gesprächen thematisiert worden waren unter anderem der Stand der Planungen und die aktuelle Zeitschiene. Die Fachgespräche sollen im August fortgesetzt werden, ebenfalls mit Schwerpunkt auf dem Bereich West.

Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität, begrüßte den erneut regen Austausch in der anschließenden Diskussionsrunde:

Das politische Begleitgremium begleitet die Planung der gesamten Ost-West-Achse. Der heutige Termin war für uns eine wichtige Gelegenheit, den Prozess und die Kriterien für die Planungsempfehlungen für den Abschnitt West im Detail zu erläutern. Die vielen Rückfragen zeigen uns das hohe Interesse der Politik an der Arbeit der Verwaltung.

Über das politische Begleitgremium

Um einen regelmäßigen Austausch zu den aktuellen Planungen der Ost-West-Achse zwischen der Politik und den beteiligten Ämtern zu sichern, beauftragte der Rat der Stadt Köln die Verwaltung in seiner Sitzung am 3. Februar 2022, ein politisches Begleitgremium für das Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse" einzurichten. Es setzt sich zusammen aus Vertreter*innen des Verkehrs- und Stadtentwicklungsausschusses, den Bezirksbürgermeister*innen der Bezirke Innenstadt, Lindenthal und Kalk, Vertreter*innen der KVB sowie Vertreter*innen der Verwaltung.

Das Begleitgremium tagt bis zum Variantenentscheid für eine ober- und unterirdische Lösung viermal jährlich. Anschließend ist zweimal jährlich eine Sitzung geplant, um das Projekt weiter zu begleiten.

Über das Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse"

Im Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse" planen die Kölner Stadtverwaltung und die KVB die Infrastruktur für eine leistungsfähigere Stadtbahnlinie 1. Die Ost-West-Achse ist ein großes Projekt von wesentlicher Bedeutung für Köln. Für das Projekt arbeiten die beteiligten Ämter der Kölner Stadtverwaltung eng mit verschiedenen Partner*innen zusammen.

Auftraggeberinnen sind die Stadt Köln und die KVB. Die ämterübergreifende "Projektgruppe Ost-West-Achse" betreut das Projekt. Sie besteht aus Mitarbeitenden des Amts für Straßen und Verkehrsentwicklung und des Amts für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau. Die Projektgruppe arbeitet eng mit den KVB zusammen. Innerhalb des Projekts gibt es einzelne Teilprojektleitungen. So verantworten die KVB den Ausbau im Bereich Ost, inklusive der Haltestellen im Bestandstunnel. Die beiden städtischen Ämter sind für die Planung der ober- und unterirdischen Alternative in der Innenstadt sowie den Bereich West verantwortlich.

Weitere Informationen Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit