Erste Fachgespräche mit Kölner Interessengruppen

Über 40 Personen aus dem Kölner Mobilitätssektor, der Kölner Wirtschaft sowie weitere Teilnehmende aus der organisierten Stadtgesellschaft tauschten sich in dieser Woche mit der Stadtverwaltung zum Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse" aus. In diesen ersten drei Fachgesprächen stellten die Projektverantwortlichen den Planungshintergrund, den Sachstand sowie die aktuelle Zeitschiene vor. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick zur Projektstruktur, stellten Fragen und gaben Anregungen für die weitere Planung.

In den Fachgesprächen wurden folgende Themen auf Basis des aktuellen Planungsstandes behandelt:

  • Fachliche und sachliche Darstellung der Planungsstände
  • Aktuelle Zeitschiene der Planung
  • Förderfähigkeit der Ost-West-Achse
  • Städtebauliches Gesamtkonzept im Zuge der Ost-West-Achse
  • Bekanntgabe des Kriterienkataloges zur Beurteilung der Varianten
  • Einbeziehung umwelttechnischer und klimatischer Gutachten
  • Ganzheitliche Betrachtung der Verkehrsplanung (ÖPNV, MIV, Fuß- und Radverkehr)
  • Barrierefreiheit für alle Varianten
  • Brandschutzgutachten für die bestehenden rechtsrheinischen Tunnelhaltestellen
  • Trassenverlauf entlang der Aachener Straße/Richard-Wagner-Straße 
  • Anbindung der Stadtbahnlinie 9

Eine Zusammenfassung der besprochenen Themen können alle Kölnerinnen und Kölner im Nachgang der Fachgespräche auf der Projektwebsite einsehen.

Hoher Wert auf nachvollziehbare Planung gelegt Der Beigeordnete für Mobilität der Stadt Köln, Ascan Egerer, moderierte die Fachgespräche. Er betont:

Wir begrüßen die große Resonanz auf unsere Dialogformate sehr und freuen uns, dass unser Dialogangebot so gut angenommen wird, um sich über den aktuellen Planungsfortschritt zur Ost-West-Achse zu informieren. Damit knüpfen wir an die Ergebnisse und den Prozess der breiten Bürger*innenbeteiligung von 2018 an. Indem wir uns regelmäßig austauschen, stellen wir sicher, dass wir alle Perspektiven berücksichtigen.

Projektleiterin Hildegard Heide erläutert:

Wir haben viele Fragen, Anregungen und Hinweise erhalten, die wir im nächsten Schritt sorgfältig prüfen. In folgenden Gesprächsformaten und auf der Projektwebsite werden wir im weiteren Planungsprozess erläutern, welche Anregungen wir in die Planungen aufnehmen können und welche nicht. Diese Entscheidungen werden wir gut begründen.

Die Fachgespräche folgten auf die konstituierende Sitzung des politischen Begleitgremiums zur Ost-West-Achse am 28. April 2022. Sie finden bis zum Variantenentscheid durch den Rat der Stadt Köln regelmäßig und unterstützend statt.

Über das Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse"

Im Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse" planen die Kölner Stadtverwaltung und die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) die Infrastruktur für eine leistungsfähigere Stadtbahnlinie 1. Die Ost-West-Achse ist ein großes Projekt von wesentlicher Bedeutung für Köln. Für das Projekt arbeiten die beteiligten Ämter der Kölner Stadtverwaltung eng mit verschiedenen Partner*innen zusammen: Auftraggeberinnen sind die Stadt Köln und die KVB. Die ämterübergreifende "Projektgruppe Ost-West-Achse" betreut das Projekt. Sie besteht aus Mitarbeitenden des Amts für Straßen und Verkehrsentwicklung und des Amts für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau. Die Projektgruppe arbeitet eng mit der KVB zusammen. Innerhalb des Projekts gibt es einzelne Teilprojektleitungen. So verantwortet die KVB den Ausbau im Bereich Ost, inklusive der Haltestellen im Bestandstunnel. Die beiden städtischen Ämter sind für die Planung der ober- und unterirdischen Alternative in der Innenstadt sowie den Bereich West verantwortlich.

Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit