Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgreich abgeschlossen

© Stadt Köln
Flyer in der Linie 1 zum Thema "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse"

755 Kommentare gingen im Zeitraum vom 18. August bis 4. September 2022 zu den Planungen für die Haltestellen der Stadtbahnlinie 1 im Kölner Westen ein. Die Stadt Köln hatte gemeinsam mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) alle Kölner*innen dazu eingeladen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung begleitet das Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse". Sie lief auf der Beteiligungsplattform www.meinungfuer.koeln.

Die Planungen zur Ost-West-Achse betreffen insgesamt 34 Haltestellen entlang der Stadtbahnlinie 1. Der aktuelle Planungsstand erlaubte nun, die Entwürfe der 14 Haltestellen im Kölner Westen vorzustellen. Auf der Plattform erhielten Interessierte einen Einblick in die Pläne von "Weiden West" bis einschließlich "Universitätsstraße". Die Informationen wurden im Umkreis der Haltestellen als Postwurfsendungen an die Anwohner*innen verteilt. Flyer und Plakate informierten in den KVB-Kundencentern sowie in den Rathäusern in Lindenthal und der Innenstadt über den Stand der Planung und die Beteiligungsmöglichkeit. Sie lagen zudem in den Stadtbahnen der Linie 1 aus. Anregungen und Fragen zur weiteren Planung konnten sowohl online als auch über einen Anrufbeantworter eingereicht werden.

Wir freuen uns über das rege Interesse aus der Kölner Bevölkerung. Die vielseitigen Hinweise werfen Schlaglichter auf verschiedene Aspekte der Planung: Wir erfahren, welche Perspektive wir verstärkt in den Blick nehmen müssen. Beispielsweise wurde darum gebeten, die Begrünung der Wartebereiche auf den Bahnsteigen zu prüfen. Auch zur Barrierefreiheit erreichten uns Anmerkungen, die die Breite der Bahnsteige oder die Überquerungsmöglichkeiten betrafen,

so Projektleiterin Hildegard Heide.

Diese Aspekte wurden unter anderem thematisiert:

  • Lage und Breite der Fußgängerüberwege
  • Radverkehrsführung entlang der Strecke
  • Grünflächen in den Nebenanlagen der Haltestellen
  • Wegfallende Bäume und mögliche Ausgleichspflanzungen
  • Mögliche weitere Varianten, zum Beispiel die Haltestellen "Eupener Straße"und "Clarenbachstift" zusammenzulegen
  • Vorrang der Bahn an Auto- beziehungsweise Ampelkreuzungen

Im nächsten Schritt werden die Anregungen von den Planer*innen geprüft. Sie fließen je nach fachlicher Umsetzbarkeit in die Pläne ein. Alle Fragen und Hinweise werden in einem Frage-Antwort-Katalog beantwortet. Dieser erscheint Ende Oktober auf der Beteiligungsplattform www.meinungfuer.koeln.

Über das Projekt
Das Bauvorhaben "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse" ist ein Großprojekt mit wesentlicher Bedeutung für den ÖPNV, die Verkehrswende sowie die Entwicklung der Kölner Innenstadt. Dabei planen die Kölner Stadtverwaltung und die KVB die Infrastruktur für eine leistungsfähigere Linie 1. Das betrifft insgesamt 34 Haltestellen, an denen künftig längere Züge eingesetzt werden. Diese sind 90 statt 60 Meter lang und können rund 50 Prozent mehr Fahrgäste aufnehmen. Dafür werden fast alle Haltestellen der Linie 1 umgebaut und die Bahnsteige verlängert. Drei Haltestellen auf der Strecke müssen nicht angepasst werden. Sie sind nicht Teil des Projekts ("Deutzer Freiheit", "Bahnhof Deutz/Messe" und "Höhenberg Frankfurter Straße"). Auftraggeberinnen sind die Stadt Köln und die KVB. Die ämterübergreifende "Projektgruppe Ost-West-Achse" betreut das Projekt. Sie besteht aus Mitarbeitenden des Amtes für Straßen und Radwegebau sowie des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau. Die Projektgruppe arbeitet eng mit den KVB zusammen. Innerhalb des Projekts gibt es einzelne Teilprojektleitungen. So verantwortet die KVB den rechtsrheinischen Ausbau, inklusive der Haltestellen im Bestandstunnel. Die beiden städtischen Ämter sind für die linksrheinische Planung verantwortlich.

Weitere Informationen finden sie hier.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit