Silke Stach-Reinartz soll neues Amt für Straßen und Radwegebau leiten

Die Diplom-Ingenieurin und Bauassessorin Silke Stach-Reinartz soll Leiterin des neuen Amtes für Straßen und Radwegebau werden. Die Oberbürgermeisterin plant, eine entsprechende Vorlage in den Hauptausschuss am 9. Mai 2022 einzubringen. Die 45-jährige ausgewiesene Fachfrau mit langjähriger Berufs- und Führungserfahrung im Straßen- und Radwegebau ging als leistungsbeste und qualifizierteste Bewerberin aus dem Auswahlverfahren hervor.

Nach ihrem Studium des Bauingenieurwesens 2003 in der Fachrichtung Verkehrswesen an der RWTH Aachen hat Stach-Reinartz 2006 ihr Baureferendariat im Stadtbauwesen erfolgreich absolviert. Als Bauassessorin war sie im Anschluss drei Jahre bei der Stadt Frankfurt tätig. Zunächst als Sachbearbeiterin für Straßenplanungen eingesetzt, übertrug man ihr nach wenigen Monaten die Leitung für das Sachgebiet Planung und Bau von Straßen und Radwegen mit der Führung von zehn Mitarbeitenden und der Verantwortung für Großprojekte wie zum Beispiel der Neuerschließung des Frankfurter Ostendes.

2010 wechselte sie zur Kreisverwaltung Düren. Dort übernahm sie zunächst die Leitung des Sachgebietes Kreisstraßen mit dem Aufgabengebiet Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb der Kreisstraßen inklusive der Kreisstraßenmeisterei. In dieser Zeit führte sie die messtechnische Straßenzustandserfassung und -bewertung ein, baute eine Straßendatenbank inklusive erster Schritte des Erhaltungsmanagements auf und systematisierte gemeinsam mit der Kämmerei die Anlagenbuchhaltung. Aufgrund des Engagements wurde der Kreis Düren Mitglied in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen) und gewann den Deutschen Fahrradpreis. Größere Projekte im Straßenbau waren und sind aktuell noch der Neubau der Ortsumgehung Merken inklusive der Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens und der Neubau einer Radvorrangroute zwischen Düren und Jülich auf einer Länge von 13 Kilometern. Im Zuge einer Neuorganisation wurde ihr Sachgebiet Kreisstraßen 2017 als eigenständiges Tiefbauamt etabliert. 2019 vereinigte man das Tiefbauamt mit dem Amt für Bauordnung und Wohnungsbauförderung. Seit 2020 trägt sie die alleinige Verantwortung für dieses Amt mit 55 Mitarbeiter*innen in den drei vorgenannten Fachbereichen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Silke Stach-Reinartz ist eine ausgewiesene Fachfrau und ich finde es daher gut, sie in diese für die Mobilitätswende bedeutende Position berufen zu können. Ich habe großes Vertrauen, dass sie als Leiterin des künftigen Amtes für Straßen und Radwegebau der Stadt Köln die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer*innen modern, zukunftsfähig und nachhaltig entwickeln wird. Die Mobilitätswende und Großprojekte in der Kölner Straßen- und Radwegeinfrastruktur wird sie maßgeblich vorantreiben.

Beigeordneter für Mobilität Ascan Egerer:

Das Amt für Straßen und Radwegebau wird einen wesentlichen und sichtbaren Teil dazu beitragen, dass Köln über Radschnellwege besser mit dem Umland verbunden ist. Kölns Straßen sollen den Ansprüchen aller Verkehrsteilnehmer*innen gerecht werden und die Sanierung von Straßen, Rad- und Fußwegen soll eine neue Dynamik annehmen. Mit Silke Stach-Reinartz haben wir nun eine Kollegin für das Führungsteam gewonnen, die die nötige Expertise, Führungskompetenz und Motivation für diese große Aufgabe mitbringt und die erfolgreiche Arbeit von Klaus Harzendorf fortsetzen wird.

Silke Stach-Reinartz soll voraussichtlich zum 1. Juni 2022 im Wege der Versetzung in den Dienstbereich der Stadt Köln ihre neuen Aufgaben übernehmen. Der bisherige Amtsleiter Klaus Harzendorf wird sie noch einführen und dann in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Zum Amt für Straßen und Radwegebau:

Um die Umsetzung von Verkehrsprojekten zu beschleunigen und die neuen Mobilitätsthemen effektiver zu bedienen, hat das Dezernat für Mobilität bereits im Jahr 2021 beschlossen, sich neu aufzustellen. In einem ersten Schritt werden am 1. Juni 2022 zwei neue Ämter gegründet: das Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, welches auch die Fuß- und Radverkehrsplanung umfasst, und das Amt für Straßen und Radwegebau. Die Ämter gehen aus dem bisherigen Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung hervor. Das Besetzungsverfahren für die Amtsleitung der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung läuft derzeit ebenfalls.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit