Die Kölner Bewerbung hat mehr als einhundert Partnerinnen und Partner

Am gestrigen Montag, 27. Juni 2016, hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rathaus die Unterstützerinnen und Unterstützer des Digital Hub Cologne empfangen. Mehr als einhundert Unternehmen und Einrichtungen aus Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft, Forschung und Startup-Szene unterstützen die Bewerbung der Stadt Köln, der Universität zu Köln und der Industrie- und Handelskammer zu Köln für das Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen "DWNRW-Hubs". In Köln soll ein Zentrum für Digitalisierung und Innovationsprozesse der regionalen Wirtschaft entstehen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte, die digitale Wirtschaft selbst habe sich zu einer eigenständigen Branche entwickelt, die sich auf alle anderen auswirke. Diese branchen- und marktübergreifende Veränderung der Wirtschaft lasse sich nur mit allen Akteuren gemeinsam erfolgreich meistern.

Bereits bei der Erstellung der Kölner Bewerbung haben sich etliche Einrichtungen und Initiativen im Rahmen eines World Cafés im Kölner Rat beteiligt. Dass nun heute über einhundert Unterstützerinnen und Unterstützer Bestandteil der Kölner Bewerbung geworden sind, zeigt, dass wir in Köln diesen großen gemeinsamen Aufbruch erfolgreich initiieren konnten und dass alle bereit sind, an einem Strang zu ziehen, um die Kölner Wirtschaft der Zukunft zu gestalten

so Reker

Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln, sieht in den circa 1.000 Startups in der Region ein enormes Potenzial für die Digitalisierungs- und Innovationsprozesse der Wirtschaft:

Das Digital Hub Cologne wird der Netzwerkknoten für die Digitalisierung in Köln. Wir bieten damit den innovativen Kräften der digitalen Szene und der klassischen Wirtschaft eine Plattform. Auch internationale Partnerinnen und Partner werden mit einbezogen. So wird die Kölner Wirtschaft in eine erfolgreiche digitale und international ausgerichtete Zukunft geführt.

Für Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln, sind digitale Geschäftsmodelle und -prozesse Treiber für Innovationen in allen Branchen und Märkten:

Digitale Vernetzungen zwischen Produkten, Services und Branchen führen zu ganz neuen Wertschöpfungssystemen, Branchenverflechtungen, Marktzugängen, Kundenbeziehungen und Kooperationen. Daher ist es für die Unternehmen wichtig, mit dem Digital Hub Cologne eine Anlaufstelle zu haben, die ihnen unkompliziert Türen zu digitalem Know-how öffnet und Wege zu passenden Innovationen bereitet.

Die Kölner Hochschulen mit über 100.000 Studierenden - die Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen - werden ebenfalls ein wichtiges Standbein zur Weiterentwicklung der Wirtschaft sein. Prof. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln, betonte:

Mit dem Gateway, dem Inkubator für Startups der Universität zu Köln und unserem Engagement im übergreifenden Hochschulgründer-Netzwerk haben wir bereits die Grundlage dafür geschaffen, die Förderung von Entrepreneurship auch als universitäre Aufgabe sichtbar zu machen. Die Beteiligung der Universität zu Köln an einem Digitalisierungs- und Innovationszentrum für die Wirtschaft war für uns selbstverständlich.

Hintergrundinformationen zum Förderprogramm des Landes NRW:

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen fördert den Aufbau von insgesamt fünf DWNRW-Hubs als regionale Plattformen, die als Drehscheibe für die Organisation der Zusammenarbeit von digitalen Startups, Industrie und Mittelstand fungieren. Die Fördersumme beträgt maximal 500.000 Euro pro Jahr und pro Hub bei entsprechenden Eigenanteilen. Antragsteller muss eine Trägergesellschaft sein. Dazu haben sich zunächst Universität zu Köln, Industrie- und Handelskammer zu Köln und die Stadt Köln zusammengeschlossen. Das Programm des Landes zur Entwicklung der Digitalen Wirtschaft ist im Internet veröffentlicht.

Programm des Landes zur Entwicklung der Digitalen Wirtschaft Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit