Kunsthistorikerin wird Künstlerinnen und Künstler bei ihren Projekten beraten

Die 1978 in Köln geborene Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin Nadine Müsel tritt im Januar 2015 ihr Amt als Referentin für Bildende Kunst, Literatur und Neue Medien im Kulturamt an. Sie wird freie Initiativen, Künstlerinnen und Künstler und andere bei Projekten, Ateliersuche und Beantragung von städtischen und weiteren öffentlichen Fördergeldern beraten. Zu ihren Aufgaben zählt außerdem die Entwicklung von und Beratung zu neuen kulturpolitischen Schwerpunkten.

Müseler hat ihr Studium der Kunstgeschichte, Neueren Deutschen Literaturwissenschaften und des Städtebaus 2004 an der Universität Bonn abgeschlossen. Neben ihrem Studium war sie unter anderem Gasthörerin an der Kunsthochschule für Medien und bis 2002 Redaktionsassistentin bei der Kultursendung "Kulturzeit" von 3sat/ZDF in Mainz.

Es folgten drei Jahre Berufserfahrung in verschiedenen kulturellen Bereichen (Kunstmarkt, Film, Videokunst, PR/Webdesign) der freien, privatwirtschaftlichen Szene im Rheinland und europäischen Ausland, 2007 dann die feste Mitarbeit bei der Galerie für zeitgenössische Kunst "Fiedler Contemporary" (heute Taubert Contemporary, Berlin) und der Galerie für Designklassiker "Ulrich Fiedler" in Köln.

Mit der Aufnahme in das Fortbildungsprogramm des Goethe-Instituts für künftige Führungskräfte 2008 verlagerte sich der Arbeitsmittelpunkt von Nadine Müseler in die arabischen Länder. In den letzten sechs Jahren hat sie dort mit Partnern der Zivilgesellschaft, Festivals, der freien Szene und offiziellen Institutionen wie Ministerien und Kultureinrichtungen aus Nordafrika und Europa rund 80 Kooperationen zustand gebracht.

Dabei standen die Förderung kreativer Talente, die Beratung der Kulturakteure vor Ort, der Partner- und Netzwerkaufbau im Vordergrund. Ebensolchen Wert hatte die mittel- und langfristige Planung und Erstellung von Konzept-, Strategiepapieren und Programmleitlinien für das Goethe-Institut und die deutsche Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in Nordafrika/Nahost und den Mittelmeerländern. Von besonderer Bedeutung waren bei ihrer Tätigkeit die Förderung der Jugendkultur, das Erschließen neuer Publikumsgruppen, die Förderung der freien Szene als treibender Kraft und erste Initiativen der Kreativwirtschaft zur Stärkung des interkulturellen Dialogs und Austausches

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit