Stadt Köln entsendet Delegation zum "Vibrant Neighborhood Forum" in Detroit

Wie können Menschen in benachteiligten Vierteln an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt werden? Wie können in sozial und ökonomisch belasteten Nachbarschaften die Stimmen der Betroffenen gehört und einbezogen werden? Um diese Fragen geht es vom 24. bis 27. September 2017 beim "Vibrant Neighborhood Forum" in Detroit, an dem auf Einladung des "German Marshall Fund" auch eine Delegation aus Köln teilnimmt. Ihr gehören ein Sozialraumkoordinator, ein engagierter Bürger und ein Vertreter der Stabsstelle Sozialplanung an. Als lokales Beispiel hat das Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt die Hochhaussiedlung in Finkenberg ausgewählt. Für diese Nachbarschaft sollen Ideen entwickelt werden, wie die Bürgerinnen und Bürger aktiviert und an Planungsprozessen beteiligt werden können, um die Isolation von Teilen der Bevölkerung und Probleme wie die Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund zu lindern oder zu überwinden.

Nach der Tagung sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Memphis, New Orleans, Detroit, Turin und Brüssel ihre Ideen umsetzen. Im März 2018 trifft sich die Gruppe dann in Brüssel, um Erfahrungen auszutauschen und Ergebnisse festzuhalten. Diese werden in die strategische Planung der übrigen zehn Sozialräume und der Gesamtstadt Köln einfließen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit