Sie war mehr als 20 Jahre für die Stadt im Rat und im Kulturausschuss tätig

 

Am gestrigen Montag, 13. Juni 2005, ist im Alter von 90 Jahren die ehemalige Ratsfrau Marianne Kühn gestorben. Die Witwe des ehemaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Heinz Kühn, war mehr als 20 Jahre Mitglied im Rat der Stadt Köln. Vom 9. November 1952 bis zum 11. Mai 1973 lenkte sie die Geschicke der Stadt im Rat mit und war während dieser gesamten Zeit auch Mitglied im Kulturausschuss.

 

Aber nicht nur durch ihr umfassendes Wirken in den späten Nachkriegsjahren bis in die 70er Jahre hinein, sondern auch durch ihr Engagement bis ins hohe Alter hat sie die Kunstszene in Köln mitgestaltet. In den vergangenen 25 Jahren führte sie in ihrer Wohnung in Köln-Dellbrück eine Galerie für naive Kunst, in der sie Kunst sammelte sowie Künstlerinnen und Künstler einen Raum für deren Werke gab und sie beriet und förderte.

Oberbürgermeister Fritz Schramma: "Ich habe Frau Kühn als starke Frau mit großem Herzen für die Menschen kennen gelernt. Sie hatte stets ein offenes Ohr und eine offene Tür, insbesondere für Künstlerinnen und Künstler. Ihr besonderes Engagement galt der naiven Kunst."

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit