RheinEnergie und Stadt haben zwei weitere Eisenbahnunterführungen illuminiert

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Verkehrsdezernentin Andrea Blome und den Netzvorstand der RheinEnergie AG, Dr. Andreas Cerbe

Die Stadt Köln hat gemeinsam mit der RheinEnergie AG in Köln-Zollstock die Bahnunterführung an der Vorgebirgstraße/Ecke Bischofsweg illuminiert. Die Stahlkonstruktionen der 23 Meter langen und zehn Meter breiten Unterführung erstrahlen seit Dienstag, 3. Dezember 2019, im neuen türkisfarbenen LED-Licht. Damit erscheint die Unterführung in einem Farbton, der dem Kölner Brückengrün sehr ähnlich ist. Die Beigeordnete für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur der Stadt Köln, Andrea Blome, und der Netzvorstand der RheinEnergie, Dr. Andreas Cerbe, schalteten bei einem Termin vor Ort gemeinsam die Lichter ein. Die Kosten für die Einrichtung der neuen Illuminierung belaufen sich auf rund 45.000 Euro.

Die vorhandenen Tunnelleuchten wurden bereits 2015 auf weißes LED-Licht umgestellt. Dies führte bereits zu einer deutlich verbesserten Lichtqualität. Mit der nun umgesetzten Illuminierung der Unterführung Vorgebirgsstraße setzen die Stadt Köln und die RheinEnergie AG das Konzept "Schaffung von Lichtpassagen" weiter fort. Mit diesem Konzept werden Tunnel und Unterführungen wieder als attraktive Orte inszeniert, was zu einer erhöhten Sicherheit und zu mehr Aufenthaltsqualität beiträgt. Die Leuchten gehen zu denselben Zeiten an wie die Straßenbeleuchtung.

Andrea Blome, Beigeordnete für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, freut sich über die Illuminierung:

Durchgänge unter Bahnanlagen und Straßen sind regelmäßig in der Diskussion, wenn es um das Empfinden von Sicherheit in unserer Stadt geht. Die Beleuchtung in Unterführungen und Tunneln ist ein wichtiger Baustein in Bezug auf das individuelle Sicherheitsempfinden. Wenn sie gut gestaltet ist, wie auch hier in Zollstock, trägt sie dazu bei, sich in unserer Stadt wohl zu fühlen und sich sicher fortzubewegen.

Als RheinEnergie unterstützen wir ausdrücklich das Konzept ‚Schaffung von Lichtpassagen‘. In enger Kooperation mit der Stadt Köln bringen die Ingenieure der RheinEnergie ihre umfangreiche Erfahrung ein und sorgen für eine einwandfreie technische Konzeption, Ausführungsplanung und Umsetzung,

sagt Dr. Andreas Cerbe, Netzvorstand der RheinEnergie.

Bislang wurden bereits folgende Unterführungen illuminierte: Marzellenstraße (Innenstadt, 2012), Trankgasse (Innenstadt, 2014), Heidelberger Straße (Mülheim, 2014), Maybachstraße und Gereonswall (beide Innenstadt, 2015), Frankfurter Straße (Mülheim, 2015), Eintrachtstraße, Plankgasse sowie Am Salzmagazin (alle Innenstadt, 2017).

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Illumination

Zeitgleich mit der Unterführung Vorgebirgsstraße wurde auch die Illuminierung der Bahnunterführung in der Trimbornstraße in Kalk abgeschlossen und aktiviert. Auch hier werden die Stahlkonstruktionen mittels LED-Lichtlinien in Türkis hervorgehoben. Die Kosten für die Installation in der Trimbornstraße liegen ebenfalls bei rund 45.000 Euro.

Standorte für weitere zukünftige Illuminierungen befinden sich noch in der Abstimmung. Allerdings sind wegen der Vielzahl an anstehenden Brückensanierungen bei der Deutschen Bahn AG zahlreiche Unterführungen von der Auswahl ausgeschlossen.

Von den rund 85.000 Straßenleuchten im Kölner Stadtgebiet sind bereits mehr als 10.000 auf LED-Technik umgerüstet. Der Rat der Stadt Köln hat diese Umstellung über die normale Vergütung an die RheinEnergie hinaus mit einer Aufstockung der Erneuerungsmittel um jeweils eine Million Euro pro Jahr forciert.

Köln gehört deutschlandweit zu den Vorreitern nachhaltiger Stadtbeleuchtung. So verbraucht eine Lampe mit LED-Technik weitaus weniger Strom als die Lampen, die heute noch überwiegend im Straßenland im Einsatz sind. Darüber hinaus werden im erheblichen Umfang Wartungsfahrten vermieden, weil LED-Leuchten sehr viel langlebiger sind.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit