Vorübergehende Sperrung in Richtung Rhein/Altstadt hat sich nicht bewährt

Die Stadt Köln bereitet derzeit ein Verkehrskonzept vor, das insbesondere in der Vorweihnachtszeit zu einer deutlichen Entlastung für die Straßen rund um den Dom führen soll. Derzeit laufen die Abstimmungen sowohl verwaltungsintern mit den beteiligten Ämtern als auch mit externen Partnern. Dabei werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten sorgfältig abgewogen. Einzelheiten zum Konzept wird die Stadt so bald wie möglich bekannt geben. Im Vorgriff auf die weiteren Schritte hatte das Amt für Straßen und Verkehrstechnik an der Komödienstraße am Donnerstag, 2. Oktober 2014, schon eine neue Verkehrsregelung umgesetzt. Der ohnehin dichte Feierabendverkehr zudem am Vorabend zum Tag der Deutschen Einheit, dem langen Wochenende und dem Beginn der Herbstferien führte allerdings zu Problemen. Die Regelung wurde daher am heutigen 3. Oktober 2014 wieder außer Kraft gesetzt.

Die Verkehrsplaner waren davon ausgegangen, dass sich die Verkehrssituation rund um den Dom entspannen würde, wenn in Höhe der Tunisstraße die Einfahrt in die Komödienstraße gesperrt, der Zufluss Richtung Rheinufer somit reduziert und die Komödienstraße nur als Einbahnstraße in Ost-West-Richtung genutzt wird. Die Umsetzung war vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik am Donnerstag begleitet und beobachtet worden.

Die Regelung sorgte im dichten Verkehr für weitere Verkehrsstörungen und traf die Autofahrer unvorbereitet, was wir sehr bedauern,

erklärt Klaus Harzendorf, der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik. Das Amt werde die Verkehrssituation rund um den Dom weiter aufmerksam beobachten und die Ursachen für die Verkehrsstörungen vom Donnerstag noch einmal genau analysieren.

Sollte sich erweisen, dass weitere verkehrslenkende Maßnahmen unumgänglich sind, werden wir sie unter anderen verkehrlichen Voraussetzungen und nur nach frühzeitiger und umfassender Information der Verkehrsteilnehmer angehen,

erklärte Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr.

Bewährt haben sich dagegen die temporären Schwellen, die in Höhe der Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage am Dom in der Mitte der Straße aufgebracht wurden. Sie verhindern, dass Autofahrer, die aus der Tiefgarage kommen, entgegen der Regelung nach links in Richtung Komödienstraße abbiegen und dabei den Verkehrsfluss auf der Trankgasse behindern.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit