Stadt legt politischen Gremien Beschlussvorlage zur Fortführung vor

Auch im Förderzeitraum bis 2023 soll die Umsetzung des Projektes "Via Culturalis" von einem Kommunikations- und Informationskonzept begleitet werden, das speziell dafür entwickelt worden ist. Dieses sieht unter anderem mehrere Netzwerkplattformen vor, über die sich Akteure und auch die interessierte Öffentlichkeit über das Projekt informieren können. Auch können sich Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zur Webseite über verschiedene Social-Media-Kanäle und eine "App-Audiotour Via Culturalis" informieren und diesen besonderen Stadtraum erleben. Die konzeptionelle Weiterentwicklung soll erneut ein externer Dienstleister übernehmen.  

Die Verwaltung hat dem Stadtentwicklungsausschuss nun für seine nächste Sitzung eine Beschlussvorlage vorgelegt, um die weiteren konzeptionellen Maßnahmen für die Via Culturalis fortführen zu können. Bei dafür veranschlagten Kosten von 462.000 Euro beträgt der städtische Eigenanteil nach Abzug der Förderung aus Bundesmitteln 154.000 Euro.  

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hatte Ende 2019 das Kölner Kulturprojekt Via Culturalis in einer neuen Förderrunde bis 2023 mit einer Summe von 5,5 Millionen Euro bedacht. Die Gelder kommen aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus", aus dem "herausragende und baulich anspruchsvolle Vorhaben" gefördert werden, die beispielhaft für den zukunftsgerichteten Städtebau in Deutschland stehen. Gegenstand der Förderung sind die beiden wesentlichen Bausteine der Via Culturalis im südlichen Bereich: die Neugestaltung der Gürzenichstraße und der Bau einer Freitreppe an der Pipinstraße vor der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol.  

Mit dem Projekt Via Culturalis verfolgt die Stadt das Ziel, den kulturhistorisch bedeutsamen Stadtraum zwischen dem Dom und der Kirche St. Maria im Kapitol aufzuwerten und ihm ein neues ansprechendes Profil zu geben. Der öffentliche Raum soll als räumliches Erlebnis inszeniert werden, auch damit die anliegenden geschichtsträchtigen Bauten deutlicher als bisher wahrgenommen werden.  

Via Culturalis Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit