Stadt Köln setzt Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit

Das weltberühmte Kölner Altstadtpanorama wird heute Abend erst nach Abschluss der angekündigten "Kögida-Demonstration" erleuchten. Alle Kölner Rheinbrücken, das Rathaus und verschiedene öffentliche Gebäude werden – wie auch der Kölner Dom – so lange dunkel bleiben, bis der Umzug der unter dem Titel "Köln gegen die Islamisierung des Abendlandes" angemeldeten Kundgebung beendet ist. Unter dem Motto "Licht aus" beteiligen sich in Köln zahlreiche Institutionen, neben dem Dom und verschiedenen Gotteshäusern auch unter anderem das Kölner Schokoladenmuseum an der Aktion.  

Oberbürgermeister Jürgen Roters:

Die Stadt Köln beteiligt sich gerne mit ihren Möglichkeiten an der Aktion "Licht aus". Damit bezieht Köln nicht nur klare Position gegen irrationalen Fremdenhass und Ausgrenzung, sondern gibt damit einen deutlichen Denkanstoß an potentielle Teilnehmer der Demonstration, ihre Haltung und Teilnahme noch einmal zu überdenken.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit