Museen und Museumsdienst stellen kostenlose Online-Formate bereit

Köln hat in puncto Kultur und Museen einiges zu bieten. Leider sind im Moment die meisten Angebote und Kultureinrich­tungen wegen des Corona-Virus zunächst bis einschließlich 19. April 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.  

Auf Kunst und Kultur müssen Interessierte in diesen Zeiten dennoch nicht verzichten, denn die Museen und der Museumsdienst verfü­gen über ein Internet-Angebot, das sie den Nutzerinnen und Nutzern kostenlos zur Verfügung stellen. Die bereits bestehenden digitalen Angebote werden konsequent weiter ausgebaut und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst.  

Auf dem Museumsportal www.museenkoeln.de/portal/digital gibt es bereits spannende und unterhaltsame Geschichten rund um die Kölner Museen und ihre Sammlungen. Weitere und neue, regelmäßig erscheinende digitale Angebote für Kinder und Familien, Schulen und Erwachsene sind in Vorbereitung. Wer auf dem Laufenden über Informationen und Neuigkeiten rund um die Kölner Museen und ihre Angebote bleiben möchte, kann dort den Newsletter für die Kölner Museen abonnieren.  

Das Museum Ludwig ist mit verschiedenen Anwendungen auf seiner Internetseite aktiv: www.museum-ludwig.de. Die digitalen Angebote des Museums wurden bereits in einer Pressemitteilung vorgestellt: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/museen-erweitern-ihr-digitales-programm    

Anbei eine Übersicht der digitalen Angebote weiterer Kölner Museen  

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kölnischen Stadtmuseums berichten auf Facebook, Instagram und Twitter täglich von spannenden Geschichten aus der Vergangenheit, besonderen Objekten oder Stichtagen und geben Ein­blicke in die nächste Ausstellung "50 Johr Bläck Fööss". Ab der 13. Kalenderwoche erzählen die Ausstellungsmacher in kurzen, persönlichen Videos und in lockerer Form von ihren Lieblingsexponaten: www.facebook.com/koelnischesstadtmuseum; www.instagram.com/koelnisches_stadtmuseum; www.twitter.com/koeln_museum; Unter dem Hashtag #depotdienstag finden Interessierte auf dem Instagram-Kanal des Hauses zudem interessante Geschichten aus dem Depot. Auf der Internetseite können Besucherinnen und Besucher digital an der Tafelausstellung zur Geschichte des Roncalliplatzes "entlangschlen­dern", die aktuell auf dem Bauzaun des Dom-Hotels zu finden ist.  

Unter dem Titel "Curator's Choice" bietet das MAKK immer donnerstags unter www.makk.de und in den Social Media-Kanälen eine Audioführung zu ausgewählten Sammlungsstücken. Ebenfalls auf der Startseite wird ein Dokumentarfilm zur Geschichte der Kölner Design-Gruppe "Pentagon" gezeigt. Für Menschen mit Sehbehinderung bietet das MAKK auf seiner Internetseite eine Führung zu den Höhepunkten der Sammlung in Form eines Audio- und Bild-Guides: www.makk.de/App-Audioguide.  

Auf der Kinderseite superMAKKx www.makk.de/superMAKKx gibt es Basteltipps und ein Kinderhörspiel zu Design-Highlights aus der Museums­-Sammlung. Weitere Angebote zu den geplanten Sonderausstellungen sind in Vorbereitung.  

Das Museum für Ostasiatische Kunst (MOK) stellt auf seiner Facebook-Seite Wissenswertes und Unterhaltsames rund um die Kunst und Kultur Ostasi­ens bereit: www.facebook.com/museumfuerostasiatischekunst  

"Schauriges und Schönes aus dem Mittelalter" lautet der Titel einer Audio­führung speziell für Kinder auf der Internetseite des Museum Schnütgen: www.museum-schnuetgen.de/Multimediale-Angebote. Die Internetseite bietet außerdem einen virtuellen Rundgang durch die Museumssammlung. 24 thematische "Wege durch die Sammlung" zeigen dabei unterschiedliche Zugänge zur Dauerausstellung des Museums. Auch von zu Hause aus kann man sich die Sammlung des Museum Schnütgen auf vielfältige Weisen erschließen. So hat das Museum unter dem Hashtag #WegeDurchDieSammlung auch eine 24-teilige Reihe zur Kunst des Mittel­alters auf Instagram und Facebook gestartet. Mit Videobotschaften beteiligt sich das Museum Schnütgen zudem an der Aktion #alleinimmuseum des Instagram-Kanals "WDR3imMuseum".  

Das Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM) postet auf seinen Social Media-Seiten pro Woche vier verschiedene Beiträge: es wird Postings zur Samm­lung geben mit Blicken hinter die Kulissen und einer Auswahl an besonde­ren Objekten, Bildeindrücke vom Haus, Beiträge zu tagesaktuellen Themen sowie unter #Lesenswert/#Sehenswert Empfehlungen des Teams für besondere Artikel, Filme, etc. www.facebook.com/rjmkoeln www.instagram.com/rautenstrauchjoestmuseumkoeln  

Das NS-Dokumentationszentrum lädt auf seiner Seite www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum jeweils zu einem virtuel­len Rundgang durch die Online-Ausstellungen "Kriegsenden in Köln" und "Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz". Zur Ausstellung "Kriegsenden in Köln" bietet das Haus außerdem eine um­fangreiche Web-App mit ausführlichem Text-, Video- und Audio-Material: www.kriegsenden.nsdok.de und zur Ausstellung „Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz“ jeweils online eine umfangreiche Begleitpublikation sowie eine ausführliche Materialsammlung.  

Als wohl erste Institution ihrer Art bietet das NS-Dok einen virtuellen 360°-Rundgang durch Gedenkstätte und Dauerausstellung an, der jeweils durch einen dreistündigen Audioguide in acht Sprachen begleitet wird: www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/rundgang/rundgang.aspx  

In verschiedenen Audiobeiträgen, die das Römisch-Germanische Museum anlässlich der Ausstellung 14 AD produziert und auf seiner Seite ein­gestellt hat, erfahren Hörerinnen und Hörer wie die Römer vor 2000 Jahren Köln gründeten und die Basis für unser heutiges Leben in der Domstadt schufen: www.roemisch-germanisches-museum.de/14AD_Audiobeitraege  

Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud stellt täglich auf seiner Facebookseite und dem hauseigenen Instagram-Account unter dem Hashtag #wallrafdaheim ein Highlight seiner renommierten Sammlung vor. Detailaufnahmen, Röntgenfotos und Forschungsberichte bieten digitalen Besuchern einen außergewöhnlichen Einblick hinter die Kulissen der Kunst: www.facebook.com/wallraf.museum www.instagram.com/wallrafrichartzmuseum  

Das Rheinische Bildarchiv ist über die Bilddatenbank www.kulturelles-erbe-koeln.de erreichbar, über die inzwischen insgesamt rund 750.000 Fotogra­fien zu Kunst und Kultur in Köln digital und öffentlich zur Verfügung stehen. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Digitalen Bibliothek wird eine virtu­elle Ausstellung zur Geschichte des Rheinischen Bildarchivs erarbeitet, die im Juni online gehen soll.  

Die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) bietet zahlreiche digitale Angebote unter www.kunst-und-museumsbibliothek.de. Fast der gesamte Bestand der KMB kann auf www.KuBi-Koeln.de digital im Katalog recherchiert werden. Auf der Seite www.alte-buecher-zur-kunst.kubi-koeln.de können vollständig gescannte Bücher der KMB online am Bildschirm geblättert und gelesen werden. Einfach "nur" mal Bilder schauen können Interessierte bei den Fotostrecken auf der Seite www.museenkoeln.de/kunst-und-museumsbibliothek. Dort sind fast alle bisherigen Ausstellungen der KMB fotografisch dokumentiert, Fotos von Künstlerbüchern, Kunst im öffentlichen Raum und auch ein Blick "Hinter die Kulissen" der KMB.  

Der Museumsdienst Köln wird von jetzt an digitale Angebote für Lehrkräfte und Schulkinder bereitstellen. Auf der Seite www.museen.koeln werden in Kürze auch Angebote für Kinder und Familien in Form von digitalen Ferienkursen und Tutorials eingestellt. Spezielle Angebote für Erwachsene sind ebenfalls in Vorbereitung.  

Ich begrüße die Ideen und Anstrengungen sehr, die die Museen und der Museumsdienst jetzt verstärkt unternehmen, um ein virtuelles Publikum insbesondere in diesen Krisenzeiten zu erreichen

sagt Kölns Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach.  

Der Ausbau des digitalen Museumsangebots war erst für das kommende Jahr geplant und sollte in Zusammenhang mit der Verwaltungsreform #wirfürdiestadt, die Oberbürgermeisterin Henriette Reker ins Leben gerufen hat, umgesetzt werden.  

Wir ziehen jetzt aufgrund der aktuellen Gesund­heitslage einige Überlegungen und Anwendungen vor

so Dr. Matthias Hamann, Direktor des Museumsdienstes.

Wenn die aktuelle Situation dazu führt, dass die Menschen für einige Zeit nicht mehr in die Museen gehen können, dann kommen die Museen eben zu den Menschen. 

Für die Museen der Stadt Köln ist die Entwicklung und Bereitstellung dieser digita­len Angebote ein klares Signal an die Kölnerinnen und Kölner.

 Kontakt  

Museumsdienst Köln, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Marie-Luise Höfling, Telefon: 0221/221-22334, E-Mail: museen@stadt-koeln.de .

Zu Museen Köln digital E-Mail an Frau Höfling Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit