Stimmabgabe für Chancengerechtigkeit, Teilhabe und erfolgreiche Integration

Rund 308.000 wahlberechtigte Kölnerinnen und Kölner mit Migrationsgeschichte sind im Zuge der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September 2020, in diesem Jahr aufgerufen über die neue Zusammensetzung des Kölner Integrationsrates mitzuentscheiden. Das Gremium mit zurzeit 22 direkt gewählten Vertreterinnen und Vertretern von Kölner Migrantinnen und Migranten sowie elf Ratsmitgliedern ist zentraler Ansprechpartner des Rates der Stadt Köln für Fragen der Chancengerechtigkeit, Teilhabe sowie Integration und Migration.

Als Interessenvertretung ist der Integrationsrat für Kommunen ab 5.000 Einwohnern in der Gemeindeordnung des Landes (§ 27 GO NRW) vorgesehen und wird alle fünf Jahre neu gewählt. In einer Pressekonferenz informierten Kämmerin und Wahlleiterin Prof. Dr. Dörte Diemert und der Leiter des Amtes für Integration und Vielfalt, Hans-Jürgen Oster, über die diesjährigen Rahmenbedingungen der Wahl und gaben einen Überblick über aktuelle demografische Entwicklungen und die bisherige Arbeit des Gremiums.

Auch in der neuen Wahlperiode wird der Integrationsrat für Chancengerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten stehen und mit seinen Initiativen ein gutes Zusammenleben in unserer Stadt fördern,

sagt Hans-Jürgen Oster, Leiter des Amtes für Integration und Vielfalt. Für den kommenden Wahlsonntag wünsche er sich, dass "viele Kölnerinnen und Kölner mit internationaler Geschichte ihre Stimme für den Integrationsrat abgeben".

Ich freue mich sehr, dass die Kölnerinnen und Kölner am 13. September ihre Stimme abgeben und ihre Vertretung in der Stadt wählen können. Demokratie funktioniert nur durch Mitmachen, deshalb meine herzliche Bitte: Gehen Sie am Sonntag wählen und gestalten Sie die Demokratie in Köln aktiv mit,

so Wahlleiterin Prof. Dr. Dörte Diemert.

Etwa 438.000 Kölnerinnen und Kölner haben einen Migrationshintergrund – das sind etwas mehr als 40 Prozent der Stadtbevölkerung. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegt der Anteil bei etwa 59 Prozent. Für viele Menschen, die teilweise schon seit Jahrzehnten in Köln leben, ist der Integrationsrat die einzige Möglichkeit, sich politisch einzubringen und an unserer demokratischen Gesellschaft über Wahlen mitzuwirken.

Weitere Informationen zur Wahl des Integrationsrates und zu seinen Aufgaben Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit