Stadt Köln hat den Oberboden neben dem Kalkberg untersuchen lassen

Die Stadt Köln hat den Oberboden der Grünflächen und Spiel- und Bolzplätze nordwestlich des Kalkberges nach den Vorgaben der Bundesbodenschutzverordnung untersuchen lassen. Die Bodenproben wurden in den obersten Bodenschichten (0 bis 2 Zentimeter und 0 bis 10 Zentimeter) entnommen. Zur chemischen Untersuchung wurden die für orale und inhalative Bodenaufnahme relevanten Bodenfraktionen kleiner 2 Millimeter und kleiner 63 Mikrometer separiert und unter Anderem auf Blei und Arsen analysiert. Es wurden keine Prüfwertüberschreitungen festgestellt.

Die Ergebnisse zeigen, dass weder von den Böden der angrenzenden Freiflächen eine Gefahr bei der aktuellen, sensiblen Nutzung ausgeht, noch ist eine Schadstoffverfrachtung vom Kalkberg auf die benachbarten Flächen feststellbar.

Das Gutachten ist auf der Internetseite der Stadt Köln veröffentlicht.

Die Erdarbeiten am Kalkberg sind mit Aushub-, Verdichtungs- und Transportarbeiten verbunden. Insbesondere beim Antransport externer Erdbaumaterialien, zum Beispiel von Rekultivierungsboden und Schotter kann eine Staubbildung nicht vollständig unterbunden werden. Der Sommer 2018 war durch eine extrem lange Trockenperiode geprägt. Auf der Baustelle wurden kontinuierlich Staubbekämpfungsmaßnahmen durchgeführt, wobei diese Maßnahmen anlassbedingt mit zusätzlichem Personal verstärkt und durch technische Maßnahmen optimiert wurden.

Altlastensituation Kalkberg
Gutachten Oberbodenuntersuchung auf angrenzenden Freiflächen am Kalkberg 1 in Köln-Buchforst
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Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit