Umzug in das Schulgebäude Forststraße in Rath/Heumar beginnt am Montag

Neuanfang am "alten" Standort: Nach zweijähriger Sanierung der Katholischen Grundschule Forststraße im Stadtteil Rath/Heumar beginnt am Montag, 13. August 2018, der Umzug vom Interimsstandort Erikaweg zurück in das Schulgebäude an der Forststraße 20. Das Objekt wurde von der städtischen Gebäudewirtschaft aufwändig saniert und seine Außenanlagen wurde großzügig neu angelegt. Die Investitionssumme liegt bei rund 7,5 Millionen Euro. Der Bund hat sich mit einer Förderung von rund 4,2 Millionen Euro an den Kosten beteiligt.

Die Grundschule, die im Ursprung aus dem Jahre 1937 stammt und 1967 erweitert wurde, ist damit generalinstandgesetzt. Die vorhandenen Gebäude wiesen altersbedingt erheblichen Verschleiß in der Bausubstanz auf. Durch die umfangreiche Sanierung wurde das Schulgebäude barrierefrei erschlossen sowie energetisch und ökologisch optimiert bei Erfüllung aller aktuellen Anforderungen an die Brandschutztechnik. Lüftungs-, Heizungs- und Elektroanlagen wurden erneuert, Fenster ausgetauscht und entsprechend der aktuellen Energieeinsparverordnung ein Vollwärmeschutzsystem eingebaut. Einer der architektonischen Höhepunkte sind die neuen Fassadenteile, die aus eigens für dieses Projekt gebrannter Keramik hergestellt wurden.

In den Flurbereichen wurden hinter den Garderoben und zum Schutz der Wände Flächen aus farbigem Sicherheitsglas angebracht. In allen Räumen gibt es nun eine Lüftungsanlage. Ein Öffnen der Fenster, das zuvor für Lärm durch Flugzeuge und den Bahnverkehr sorgte, wird nun nicht mehr erforderlich.

Da diese Arbeiten bei laufendem Schulbetrieb nicht möglich gewesen wären, wurde der Schulbetrieb für den Sanierungszeitraum ausgelagert. Schulleiterin Annette Friedrich freut sich, zum Schuljahresbeginn 2018/19 wieder im gewohnten Umfeld einen Neuanfang zu machen: in neuen Klassenzimmern, auf dem großzügigen Schulhof und in einer zeitgemäßen Turnhalle, die auch als Versammlungsstätte für bis zu 200 Personen dient. Friedrich:

Wir sind während der Zeit der Auslagerung noch mehr zusammen gewachsen, sowohl als Team als auch, was die Kreativität im Alltag angeht.

So fand der Sportunterricht für die 185 Schülerinnen und Schüler im Sommer draußen statt, während die alte Turnhalle entkernt und neu ausgebaut wurde. In den übrigen Jahreszeiten wurde unter anderem die Turnhalle der Nachbarschule am Volberger Weg genutzt.

Der Interimsstandort für die ausgelagerte Schule an der Parkanlage am Erikaweg wird nun vollständig renaturiert, so dass er zukünftig allen Bürgerinnen und Bürgern wieder zur Nutzung zur Verfügung steht. Die Rückbauarbeiten in der Grünfläche beginnen im Spätherbst 2018.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit