Klima-Forschungsprojekt beendet seine Arbeit in Deutz

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Titelbild iResilience Drehbuch

 "Wie können wir uns gemeinsam an die Folgen des Klimawandels anpassen?" – das ist die Forschungsfrage, der das Umwelt- und Verbraucherschutzamt gemeinsam mit den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) Köln im Projekt "iResilience" in den vergangenen zweieinhalb Jahren nachgegangen ist. Kernelement des Projektes war das Zusammenbringen verschiedener Akteur*innen in einem "Reallabor" in Deutz, um so gemeinsam Klimaanpassungsmaßnahmen bei Hitze in den Handlungsfeldern Urbanes Grün, Überflutungsvorsorge und Gesundheitsschutz zu entwickeln. Nun endet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Leitinitiative Zukunftsstadt geförderte Projekt und blickt auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück.

In sogenannten lokalen Aktionsgruppen wurden Vertreter*innen der Fachämter der Stadt Köln und den StEB Köln mit den Anwohner*innen Seite an Seite aktiv und setzten sich gemeinsam für mehr Klimaanpassung im Quartier ein. So wurden zum Beispiel gemeinschaftlich eine Idee zur Entschärfung eines Starkregenhotspots an der Kasemattenstraße entwickelt, mit Senior*innen ein "Hitzespickzettel" zu Hilfsangeboten speziell bei Hitze erarbeitet sowie ein Urban Gardening-Projekt am Hochbunker begonnen.

Diese und alle weiteren Ideen zeigen nicht nur, wie Deutz "klimafit" werden kann. Sie zeigen auch, was alles möglich ist, wenn Bürger*innen und Stadt gemeinsam aktiv werden. Alle entwickelten Klimaanpassungsmaßnahmen sind im Handbuch "Klimafittes Düx – gemeinsam packen wir es an" festgehalten. Es soll zum Weitermachen in Deutz und zum Nachmachen in anderen Quartieren inspirieren.

Projektpartner*innen waren neben dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln und den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) Köln auch viele Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) und die Sozialforschungsstelle der TU Dortmund. Die gemeinsam auf wissenschaftlicher Ebene gewonnenen Erkenntnisse rund um die Arbeit in einem Reallabor werden in dem Bericht "Reallabore für eine klimaresiliente Quartiersentwicklung – ein Drehbuch" dokumentiert. Hier können sich andere Kommunen über die Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt "iResilience" informieren.

Das Projekt-Team möchte sich zum Ende des Projekts in Deutz ganz herzlich bei allen Bürger*innen und Kolleg*innen für ihr eingebrachtes Engagement bedanken. Dazu lädt "iResilience" am 13. Mai ab 16 Uhr zu einer Abschlussveranstaltung in das Bürgerzentrum in Deutz ein. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Anmeldung Weitere Informationen zum Handbuch, dem Drehbuch und dem Projekt Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit