Kein Platz für Rassismus – Stadt Köln setzt sich ein

Bereits seit zwölf Jahren unterstützt die Stadt Köln finanziell Antirassismus-Trainings und Rassismus-kritische Arbeit mit der Zielsetzung, Kölnerinnen und Kölner für das Thema Rassismus in all seinen Erscheinungsformen zu sensibilisieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Ursprünglich hatte die Stadt Köln zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2020 finanzielle Mittel für den Träger IN VIA Katholischer Verband Köln e.V. Projektmittel bewilligt, um damit in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf der Schildergasse für das Thema zu sensibilisieren.

Jugendliche haben dafür Plakate mit "10 Tipps gegen Alltagsrassismus" erstellt und wollten mit Passantinnen und Passanten in der Kölner Innenstadt ins Gespräch kommen und informieren.

Aufgrund der Entwicklungen rund um das Corona-Virus und im Interesse der öffentlichen Gesundheit wurde die öffentliche Aktion am 21. März 2020 auf der Schildergasse abgesagt. Die Plakate sind auf den Seiten der Stadt Köln und des Kommunalen Integrationszentrums Köln abrufbar.

Die NSU-Morde, die Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke in Kassel und der Anschlag auf Oberbürgermeisterin Henriette Reker, aber auch der rechtsextreme Angriff in Halle und der Amoklauf in Hanau zeigen, dass die Gefahr rassistisch und rechtsextrem motivierter Anschläge, Übergriffe und Morde eine allgegenwärtige und ernst zu nehmende Bedrohung für Demokratie und Rechtsstaat sind.

Zu den Plakaten "10 Tipps gegen Alltagsrassismus" Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit