Abbrucharbeiten und Baumfällungen zwischen Vietorstraße und Thessaloniki-Allee

© Contur 2 Landschaftsarchitektur

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln errichtet in Köln-Kalk auf einem ehemaligen Betriebsgelände des Stadtwerkekonzerns, zwischen Vietorstraße und Thessaloniki-Allee, eine dreizügige Grundschule mit Turnhalle. Der Neubau, der bis Ende 2022 erstellt sein soll, bietet dann Raum für rund 300 Schülerinnen und Schüler der bisherigen Katholischen Grundschule Kapitelstraße.

Um Platz für Schulneubau, Turnhalle und Schulhof zu schaffen, müssen das vorhandene Gebäude und weitere Aufbauten abgebrochen werden. Nach sorgfältiger Abwägung von Neuplanung und Erhalt ist es zudem unumgänglich, 21 Laub- und drei Nadelbäume auf dem Grundstück zu fällen. Neun der Bäume sind in einem schwer geschädigten Zustand, so dass sie allein aus Gründen mangelnder Standsicherheit entfernt werden müssen. Die hochgewachsene Baumgruppe an der Grundstücksecke Vietorstraße/Wipperfürther Straße bleibt erhalten. Im Rahmen der Neugestaltung des Schulgeländes werden entsprechende Neupflanzungen vorgenommen. 

Die vorbereitenden Arbeiten starten am 11. Januar 2021 zunächst im Innern der Gebäude. Diese Arbeiten werden drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen, danach startet der Außenabbruch. Insgesamt sind für den Abbruch und die Baumfällungen etwa 12 Wochen geplant. Die Gebäudewirtschaft geht davon aus, dass alle Vorbereitungsmaßnahmen für den Schulneubau bis Ende März 2021 vollständig abgeschlossen sein werden.

Die beauftragten Firmen sind montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr tätig. Nur in Ausnahmefällen finden Tätigkeiten auch an Samstagen statt. Während der Abbrucharbeiten ist mit Lärm und Staubentwicklung zu rechnen. Die umliegenden Straßen und Wege sind frei passierbar, öffentliche Parkplätze können weiterhin genutzt werden.

Die neue Grundschule wurde unter Berücksichtigung neuester pädagogischer Raumkonzepte in Modulbauweise geplant. Beim Modulbau werden die Bauteile industriell im Werk vorgefertigt, zeitgleich können Arbeiten vor Ort, wie etwa Erd- und Fundamentarbeiten, erfolgen. Die Bauteile, die je nach Anbieter bereits mit Fenstern, Sanitärinstallationen oder Ähnlichem ausgestattet sind, werden angeliefert und vor Ort nur noch zusammengesetzt. Die Vorfertigung im Werk ist frei von Witterungseinflüssen, kann also ganzjährig sowie im Schichtbetrieb erfolgen. Auch die notwendigen Arbeitsschritte im Zusammenhang mit Auftragsvergabe und Rechnungslegung sind bei der Modulbauweise deutlich geringer, da es hierbei jeweils nur einen oder wenige Vertragspartner gibt.

Der Schulneubau in Kalk ist einer von drei Grundschulneubauten im Kölner Stadtgebiet, der von einem gemeinsamen Planungsteam in Modulbauweise geplant wurde. Die beiden anderen Standorte befinden sich in Köln-Marienburg, Gaedestraße, und in Köln-Junkersdorf, Statthalterhofallee.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit