2,2 Prozent der gemessenen Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs

Das Ordnungsamt der Stadt Köln hat seit Mitte August die Schulwegsicherung durch Geschwindigkeitsmessungen vor und in der Nähe von Schulen unterstützt. Vom 10. August bis zum 26. August 2022 führte der Verkehrsdienst mit seiner Geschwindigkeitsüberwachung fast 540.000 Messungen an 77 Standorten im ganzen Stadtgebiet durch. In 11.981 Fällen fuhren Personen mit ihren Fahrzeugen schneller als erlaubt – dies entspricht einer Verstoßquote von etwa 2,2, Prozent. 11.694 Personen müssen ein Verwarngeld zahlen, 287 erwartet ein Bußgeldverfahren. Unter den 287 Bußgeldverfahren sind auch 57 Fälle, bei denen die zulässige Geschwindigkeit vor Ort so stark überschritten wurde, dass den Betroffenen nun ein Fahrverbot droht.  

Negativer "Spitzenreiter" war eine Person, die mit 108 Stundenkilometern an der Messstelle in Höhe der Florianschule in Köln-Weidenpesch vorbeifuhr – hier liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 30 Stundenkilometern. Die Person erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 800 Euro, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrzeug-Bundesamtes in Flensburg. Eine weitere Person war in Köln-Ostheim mit 114 Stundenkilometern in Fahrrichtung Vingst unterwegs, wo Tempo 50 gilt. Die Messstelle liegt in der Nähe mehrerer Schulen. Die Person erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrzeug-Bundesamtes in Flensburg.  

Der Verkehrsdienst der Stadt Köln setzt seine Geschwindigkeitsmessungen im ganzen Stadtgebiet fort.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit