Neue Informationen für die weitere Planung der Ost-West-Achse gewonnen

Im Auftrag der Stadt Köln haben Ingenieurgemeinschaften in den vergangenen Wochen die Kellergeschosse von 38 Gebäuden in der Innenstadt untersucht. Diese Bestandsaufnahme war notwendig, um Grundlagen für die Planung der oberirdischen und unterirdischen Alternative entlang der Ost-West-Achse zu ermitteln.

Die Planer*innen erfassten im Rahmen der Gebäudebegehungen fehlende Informationen zur Geometrie und Tiefenlage der Kellergeschosse der Gebäude. Im Austausch mit den jeweiligen Hauseigentümer*innen nahmen sie zudem weitere Informationen zum Baujahr und zur Bauwerkshistorie sowie zum Zustand der Objekte auf.

Wir bedanken uns bei allen Hauseigentümer*innen, die die Begehungen ermöglicht haben und für die freundlichen Gespräche. Es war uns damit möglich, Lücken in den Aktenbeständen zu füllen, die zum großen Teil noch auf Kriegseinwirkungen zurückgehen. Insgesamt konnten wir so die fehlenden Daten für 38 Gebäude ergänzen. Das ist für unsere weitere Planung von großem Wert,

erklärt Hildegard Heide, Projektleiterin für die Kapazitätserweiterung Ost-West-Achse.

Mit den gesammelten Daten aus den Begehungen und mit den vorhandenen Akten untersuchen die Ingenieur*innen im nächsten Schritt, welche Einflüsse ein oberirdischer oder ein unterirdischer Ausbau der Ost-West-Achse auf die Gebäude haben würde. Ziel ist es, die Entscheidung des Rates der Stadt über den zukünftigen Verlauf der Ost-West-Achse in der Kölner Innenstadt bestmöglich vorzubereiten.

Über das Projekt

Im Projekt "Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse" planen die Kölner Stadtverwaltung und die KVB die Infrastruktur für eine leistungsfähigere Stadtbahnlinie 1. Das betrifft insgesamt 34 Haltestellen. Drei weitere Haltestellen auf der Strecke müssen nicht angepasst werden und sind daher kein Teil des Projekts (Deutzer Freiheit, Bahnhof Deutz/Messe und "Höhenberg Frankfurter Straße"). Die Ost-West-Achse ist ein großes Projekt von wesentlicher Bedeutung für Köln. Für das Projekt arbeiten die beteiligten Ämter der Kölner Stadtverwaltung eng mit verschiedenen Partner*innen zusammen. Auftraggeberinnen sind die Stadt Köln und die KVB. Die ämterübergreifende "Projektgruppe Ost-West-Achse" betreut das Projekt. Sie besteht aus Mitarbeitenden des Amtes für Straßen und Radwegebau sowie des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau. Die Projektgruppe arbeitet eng mit der KVB zusammen. Innerhalb des Projekts gibt es einzelne Teilprojektleitungen. So verantwortet die KVB den Ausbau im Bereich Ost, inklusive der Haltestellen im Bestandstunnel. Die beiden städtischen Ämter sind für die Planung der ober- und unterirdischen Alternative in der Innenstadt sowie den Bereich West verantwortlich.

Weitere Informationen
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit