NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes übergibt Förderbescheid für Ersatzneubau

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Personen zu sehen von links nach rechts: Manuel Müller (Projektleiter), Dietmar Schlös-ser (Abteilungsleiter Ingenieurbauwerke) Ministerin Ina Brandes, Sonja Rode (Leiterin des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau)

Am Mittwoch, 11. Mai 2022, hat NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes in Köln-Esch einen Zuwendungsbescheid über rund 550.000 Euro an die Amtsleiterin des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, Sonja Rode, überreicht.

Im Rahmen der Förderung der Nahmobilität – Sonderprogramm "Stadt und Land" – wird der Ersatzneubau einer Fuß- und Radwegbrücke über den Escher See in Köln-Esch gefördert. Das bis 2023 befristete Sonderprogramm ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 und hat den Aufbau eines nachhaltigen und lückenlosen Radverkehrsnetzes zum Ziel.

Die Kosten der Baumaßnahme betragen insgesamt rund 660.000 Euro von denen 611.900 Euro zuwendungsfähige Kosten darstellen. Die Brücke wird von Bund und Land mit insgesamt 90 Prozent bezuschusst. Der Bund beteiligt sich mit 489.500 Euro und das Land stockt die Förderung um 61.200 Euro auf.

NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes:

Die Landesregierung gibt dem Radverkehr Rückenwind. Mit dem Nahmobilitätsprogramm 2022 fördern wir über 250 Projekte in unseren Kreisen, Städten und Gemeinden, damit dort neue Brücken, bessere Rad- und Gehwege oder sichere Abstellstationen gebaut werden. Gemeinsam mit den Kommunen schaffen wir so mehr Lebensqualität und saubere Luft, weil es dank guter und sicherer Radwege immer einfacher wird, das Auto stehen zu lassen.

Sonja Rode, Leiterin des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau der Stadt Köln:

Ich freue mich sehr über die finanzielle Unterstützung. Mit dem Ersatzneubau der Brücke über den Escher See wird eine dauerhafte Überquerungsmöglichkeit für zu Fuß Gehende und Radfahrende erhalten.

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr:

Wir wollen klimaneutrale Mobilität für alle. Dafür brauchen die Menschen gute Angebote. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt die Länder und Kommunen mit inzwischen über 1.100 Maßnahmen im Rahmen des Sonderprogramms Stadt und Land dabei, die Radverkehrsinfrastruktur vor Ort auszubauen und zu modernisieren. Der Neubau der Fuß- und Radwegebrücke über den Escher See verbindet die Ortsteile Auweiler und Esch auf der einen Seite mit dem Strandbad, dem Gewerbegebiet und dem Ortsteil Pesch auf der anderen Seite. Das ist für Alltags-, Freizeit und Pendlerverkehr eine attraktive Verbindung, die sicher noch mehr Menschen überzeugen wird, mit dem Rad oder auch zu Fuß klimafreundlich unterwegs zu sein.

Die dreifeldrige Holzbrücke im Landschaftsschutzgebiet wurde 1991 errichtet. Die marode Holzkonstruktion wird durch einen Neubau ersetzt, wobei die sich im Escher See befindenden Pfeiler erhalten werden können.

Die Brücke hat eine Länge von 30 Metern und eine Breite von drei Metern. Zur Beschleunigung der Umsetzung wurde im Januar 2022 ein Bauunternehmer beauftragt, der gleichzeitig die Planungsleistungen übernommen hat. Zurzeit wird die Ausführungsplanung durch die Baufirma erstellt. Die Fertigung des Stahlüberbaus erfolgt anschließend im Werk. Mit den Arbeiten vor Ort wird voraussichtlich im 4. Quartal 2022 begonnen. Für die Bauzeit werden viereinhalb Monate veranschlagt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit