Blindgänger wird im Mülheimer Hafen entschärft

Bei Auskiesungsarbeiten zur Freihaltung der Fahrrinne des Rheins wurde am heutigen Mittwoch, 6. Februar 2019, in der Mittagszeit nördlich der Hohenzollernbrücke ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zu Tage befördert. Es handelt sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit intaktem Aufschlagzünder. Der Blindgänger wurde bereits per Schiff in den Mülheimer Hafen transportiert. Dort soll er im Laufe des Nachmittags entschärft werden.

Das Schiff hat an einem Anleger etwa in der Mitte des Mülheimer Hafens festgemacht. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hat für die Entschärfung eine Evakuierung in einem Radius von rund 400 Meter angeordnet.

Das Ordnungsamt hat damit begonnen, die Anlieger rund um den Hafen über die notwendige Räumung zu informieren. Davon betroffen sind Gebäude mit etwa 25 Anwohnern, Industrie- und Hafenflächen sowie umliegende Freiflächen nördlich der Zoobrücke zwischen Hafeneinfahrt und Deutz-Mülheimer Straße. Auch der in diesen Bereich liegende Abschnitt des Auenwegs muss gesperrt werden. Die Deutz-Mülheimer Straße selbst bleibt befahrbar.

Sobald der zu evakuierende Bereich geräumt ist, kann mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Die Schifffahrt auf dem Rhein muss für die Entschärfung kurzzeitig unterbrochen werden. Eine Uhrzeit dafür steht noch nicht fest. Die Stadt informiert so bald wie möglich über den weiteren Zeitplan.

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